
Ein Review von Cornel Swoboda
Mit Erscheinen der neuen Urbanbase HDRI Sammlung stehen dem Cinema 4D Anwender neben 40 einzigartigen HDR-probes auch ein hilfreiches kleines Tool namens HDRview zur Verfügung.
Grund genug für uns die 3 Urbanbase CD`s etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Inhalt:
Bei den Urbanbase HDR-Bildern dreht sich dabei alles um vollsphärische städtische Aufnahmen die dem Anwender die Nutzung korrekter Farb- und Helligkeitswerte der jeweiligen Umgebungen ermöglichen. Verschiedene Wetterlagen und Himmel bieten dabei ein breites Spektrum an Auswählmöglichkeiten um die passende Beleuchtung zu simulieren.
Alle 3 CDs bieten einen Index auf HTML Basis an, der sich mit jedem Browser öffnen lässt und eine Wunderbar schnelle Übersicht ermöglicht. 40 HDR-Bilder wurden dabei auf die besagten 3 CDs verteilt, aus denen das Produkt besteht. Dazu gesellen sich neben den Farb- auch Mono- und Blurry-Version von jedem Bild (macht zusammen 120 HDR-Bilder)
Als weitere features des HTML-Index gesellen sich Vorschauoptionen hinzu, in denen man das gewählte HDR-Bild via popup frei rotieren oder über 3 Stufen in seiner Helligkeit anpassen kann.

Wer lieber auf den HTML-Index verzichtet, dem steht es frei sich aus den durchnummerierten zip-Dateien der CD`s gleich eine der Varianten color-, grey-, blurcolor oder blurgrey die passende auszusuchen.
HDRview
Als ein äußerst hilfreicher kleiner Helfer hat sich das beiliegende HDRview tool erwiesen. Nachdem dieses mittels der korrekten Seriennummer freigeschaltet wurde, bietet es dem Anwender eine übersichtliche, kleine und dabei höchst funktionelle Oberfläche um das gewählte HDR-Bild im Detail zu inspizieren, lange bevor es in einem 3D-Programm Verwendung findet.

Das tool besteht aus 2 frei schwebenden Fenstern, dem eigentlichen preview-fenster sowie den dazugehörigen Optionen. Neben der Möglichkeit eines der beiden Formate (hdr oder zip) direkt über den „open file“ button zu öffnen unterstützt HDRview ebenfalls die drag&drop Funkion. Hierbei wird z.B. die auserwählte zip einfach in das preview-fenster gezogen.
Mittels gedrückt gehaltener linker Maustaste im preview-fenster lässt sich das HDR-Bild nun frei rotieren (sphärisch), oder nach Aktivieren der "2D view" checkbox im abgewickelten Zustand betrachten.
Über den "Zoom" slider werden Details rangeholt oder aus größerer Entfernung begutachtet. Besitzer einer neuen Geforce FX Grafikkarte (welche vertex- und fragment shader unterstüzt) haben nun auch die Möglichkeit das „Exposure“ feature zu nutzen, bei dem stufenlos und in Echtzeit die Helligkeit des HDR-Bildes geändert werden kann.
HDRview bietet die Möglichkeit die danach erfolgen Anderungen in folgenden Formaten abzuspeichern: *.bmp, *.jpg, *.pcx, *.png, *.pnm, *.raw, *.sgi, *.tga, *.tif und natürlich *.hdr.

Die drag&drop, Exposure und Zoom features im Überblick:

Alle 40 auf dem Produkt enthaltenen HDR-Bilder haben eine Größe von 4000x2000 Pixel und sind damit recht hoch aufgelöst.
Die Konkurrenz-Produkte von Doschdesign sind bei ähnlichem Preis hingegen "nur" 2048x1024 Pixel groß. Zwar bietet Doschdesign auch "Extreme High-Res" Versionen mit 6248x3124 Pixel an, was sich jedoch auch mit einem deutlich höheren Preis und einer geringeren Menge an HDR-Bildern quittiert wird.
Damit liegen die Sachform Urbanbase Bilder in einer gesunden Mitte, auch wenn rein optional eine höhere Auflösung wünschenswert wäre.
Weiterhin positiv muss angemerkt werden, dass in den HDR-Bildern weder eine Kamera noch der Fotograf zu sehen sind, da diese säuberlich und gradezu perfekt aus den Szenen wegretuschiert wurden.

40 Städtische Szenen in hoher Auflösung und ein fabelhaftes kleines preview-tool, ja, das kann einem durchaus gefallen. Der Preis von 99 Euro ist durchaus fair und die Bestellung über den Sachform-shop einfach und umkompliziert.
Neben dem "reinen" HDR-Format bieten die CDs eine Fülle von features die man so nun nicht mehr missen möchte. Jedem der sich mit HDRI-Beleuchtung auseinandersetzt oder gedenkt dies noch zu tun sei dieses Produkt wärmstens ans Herz gelegt.
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