vielleicht hat es der eine oder andere schon in einem anderen Board gesehen, aber auch hier will ich euch meine letzte Arbeit nicht vorenthalten.
Es ist eine Illustration, das heißt, es ist nicht alles bis ins Kleinste ausgearbeitet. Es fehlen eine Menge Treppen, Geländer und alles was noch kleiner ist.
Erstmal was es darstellt: eine Verzinkungsanlage. Die reine Maschinenaufstellung ist das, kein Gebäude außenrum, einige Maschinen nur angedeutet… zur Illustration der technischen Zeichnungen.
Es ist immer schön einen Eindruck der fertigen Maschinen mit Halle… zu haben, da nicht jeder mit ner Zeichnung auf Anhieb etwas anfangen kann. Außerdem hat man im Management was schönes zum vorzeigen und es ist einfach ausdrucksstärker vor Investoren, als eine Zeichnung.
Hier ging es mit nur darum, die Maschinen zu zeigen. Eigentlich für mich als Bildschirmhintergrund gerendert.
1920x1200 gerendert, etwas verkleinert, copyright drauf…
Es existiert noch eine komplette Halle rundrum (die kennt ihr vielleicht aus dem alten board) und es wird (die halle ist) in Schritten animiert, damit ich den Terminplan zeigen kann. Also in dem Monat sollte der Bau so weit sein, in dem Monat so weit…
Tja, hier ist das Bild, ich hoffe es sagt Euch zu. Bitte gebt mir Kommentare, was noch alles dazu gehören könnte und dargestellt werden muss. Sagt mir, wenn es schlecht aussieht, aber bitte auch wieso…
sieht ganz nett aus, für mich, da ich keinerlei wissen über sowelche anlagen habe, aber vielleicht etwas zu simpel … also ich kann nicht nachvollziehen, wo die rohstoffe rein- und das produkt rauskommt
Da das ganze als Veranschaulichung für das Projektteam und die Auftragnehmer gedacht ist, bekommen die auch diverse Zeichnungen und Baupläne dazu. Dementsprechend wissen sie wo, was hingehört, aber es ist eine gute Idee und ein prima Hinweise, daß da noch Beschriftungen fehlen.
Ich denke mal rechts unten die Rohstoff und links oben das fertige Produkt, scheint so auszusehen, aber trotzdem hätte ich auch gerne Beschriftung, weil ich nicht weiß was das einzelne ist und vielleicht habe ich ja unrecht wo was rein kommt ^^
Ansonsten siehts ganz schick aus ( kann damit bloss nichts anfangen )
Ich finde die Illu in der reduzierten Form gut.
Sie reicht, um einen Überblick über Anordnung und Ausmasse der Anlage, sowie ihrer Einzelelemente zu gewinnen. Und ich denke genau dafür ist es gedacht.
Die involvierten Fachleute werden da sicher auch noch mehr aus den Details lesen können.
Nur eins vielleicht:
Ich denke die Linien am Boden repräsentieren die Hallenwände!?
Vielleicht kannst Du die räumliche Ausdehnung ebenso vage andeuten?
Danke. Ja, die Linien repraesentieren die Hallenwaende.
Die Halle rundrum darzustellen ist nicht so einfach, weil Cinema keine durchsichtigen Materialien als Cartoon rendert. Ich werde sie wohl so hinzufügen/modellieren müssen.
Der Verlauf ist von rechts nach links, wobei vorne rechts die rollen angeliefert werden und links nach hinten die verzinkten Rollen wieder ausgegeben werden. Dort werden sie in Folie eingepackt, auf die Bahn verladen und zum Kunden verbracht.
…schön zu sehen ,daß auch mehr technisch versierte darstellungen hier zu finden sind.wir hatten auch mal ein projekt(eine druckwerkstatt von springer),welche ähnlich funktionierte was die anlieferung und die abholung von papier anging.
die darstellung würde ich auch ergänzend im schnitt zeigen,was meinst du mit terminplan?
“damit ich den Terminplan zeigen kann. Also in dem Monat sollte der Bau so weit sein, in dem Monat so weit…”…ich glaub du meinst eine bautafel.
Mein Kollege erstellt per MS Projekt den Terminplan für den Bau der Hall und den Einbau der Maschinen, mit allen Arbeiten dazu (Bohrungen, Fundamente, Stahlbau, Verkleidungen, Elektro- und Medienverlegung, Maschinenaufstellung, Einzel- und Gruppen-Funktionstests, …)
Und ich habe zumindestens für den Bau der Halle und den Einbau der Maschinen von den Fundamente (Pfhalfundamente und Maschinenfundamente) über Stahlbau und Errichtung der Maschinen 3D-Bilder dazu erstellt, damit den Auftragnehmern ein erster Eindruck entsteht, was sie in welchem Monat zu tun haben.
Dies ist gut für das Verständnis des Bauablaufes und zeigt evtl. schon im Vorfeld des Baus Probleme, die man vorher klären kann.
Beispiel: das Dach muss einige Monate länger offen bleiben an 3 Stellen, damit die Krane überhaupt eingebaut werden können. Sonst kommt man mit Autokranen nicht mehr unters Dach/kann einige Arbeiten nicht mehr ausführen. Andererseits sollten sich die Leute, welchen den Stahlbau/Halle stellen nicht mit denjenigen ins Gehege kommen, wleche den Stahlbau/Maschinen stellen…
Ich hänge mal ein neues Bild an, in dem wenigstens ein wenig der Prozess-Ablauf deutlich wird. Es sind Eingangs- und Ausgangsbereich beschriftet.
Wenn ihr auch noch eine grobe Beschreibung des Ablaufs wollt dann sagt Bescheid und ich beschreibe das Ganze mal für alle, die noch nicht soviel mit Verzinkungsanlagen zu tun hatten.
Finde ich besser. Nicht nur wegen der Beschriftung, sondern weil man nun wirklich die Ausmasse ahnen kann und sieht wie die Halle der Anlage angepasst ist, ohne daß die Hallenkonstruktion irgendwas verdeckt.
Obwohl ich ein paar Kanten nicht ganz nachvollziehen kann.
Z.B. die rückwärtige schräge Kante an der noch erhöhten Halle Richtung Ausgangsbereich.
Scheint ein rechtes Monstrum zu werden.
Was genau wird da noch verzinkt? Nur Blech?
Angeliefert in Rollen mit bis zu 48t Gewicht und in varierender Stärke von ca. 0.5 bis 3mm.
Die Rolle wird abgewickelt und an die vorhergehende angeschweißt, somit erhält man ein Endlosband (man muss nicht jedes neu in den Ofen oder andere Maschinen einfädeln). Dann geht’s durch den Zwischenspeicher in die chemische Vorreinigung und danach in den Ofen. Je nach Qualität des Stahls, den man erhalten will, wird das Band während dem durchlauf des Ofens unterschiedlich stark erhitzt/abgekühlt … und läuft nach dem Ofen direkt in das Zinkbad. Dies ist ein (auf Bodenhöhe) Pot mit ca. 400t Zink, welche auf 460 Grad erhitzt sind, damit es flüssig ist und auf dem Stahl hält…
Danach geht es fast 40m grade nach oben durch diverse Kühleinheiten. Währenddessen berührt das Band nichts, bis es ganz oben angekommen umgelenkt wird. In dem 40m-Bereich verbindet sich das zink mit dem Stahlband so, daß es bei der Umlenkung nicht mehr abplatzen kann.
Anschließend wird es noch durch ein Wasserbad abgekühlt und verläßt den Kühlbereich und läuft durch die Streckrichtanlage (und evtl. eine chemische Nachbehandlung). Danach werden die Seiten beschnitten, so daß evtl. bei dem Streckrichter auftretende Ungleichheitenin der Bandbreite eingekürzt werden. Es werden einfach auf beiden Seiten des Bandes ca.1-2 cm abgeschnitten.
Danach werden die Schweißstellen voneinander getrennt und das Band inspiziert. Danach läuft es durch ein Ölspritzanlage, welche ganz fein Öl auf dem Band verteilt und danach wird das Band wieder aufgewickelt und gelagert/in Folie verpackt/per Bahn oder LKW ausgeliefert.
Hauptsächlich wird solchermaßen verzinkter Stahl zur Autoherstellung genutzt, aber findet auch ne Menge anderer Anwendungsmöglichkeiten.