Es geht im allgemeinen um eine Stadt. Keine gewöhnliche, die auf einer Ebene oder einem Hügel gebaut ist - sondern auf einer vertikalen Wand. Die Limits der Architektur, teilweise sogar mit Überhängen.
Wir befinden uns im Jahr 2112, einer Zeit, in der Frieden lediglich durch kleinere Guerillabanden gestört wird. Die Stadt ist an der Wand einer gewaltigen Staumauer erbaut - eine der größten Staumauern seit Menschengedenken.
500 Meter hoch, staut sie einen gewaltigen See zurück. Komplizierte Rohrsysteme im Inneren und draußen in der Stadt liefern genügend Energie, um die Stadt am Leben zu halten. Die Menschen bewegen sich über Leitern, Brücken, Seilen, Kabeln, Liften und Kränen von einem Teil der Stadt zum anderen.
Die Gebäude scheinen an der Wand zu kleben, es gibt Höhlen, Balkone, Stege und vieles mehr. Viel Metall und Wellblech, viel Dreck und Wasser, Wasser, das aus Rohren stürzt ; ein großer Wasserfall, der von der Spitze des Damms ausgeht, wo sich eine Kerbe in der Mauer befindet, um den Wasserstand zu regulieren.
Auf der Mauer befinden sich Spähtürme und verschiedene Versorgungsmaterialien, die über einen Kran in die Stadt gehievt werden können.
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Spoomy modellierte die Materialseilbahn und einige Plattformen und Gebäude, die die Stadt bilden, außerdem texturierte er sie noch.
Luka modellierte Turbinen und Lüfter, die zwei großen, gebogenen Gebäude an der Spitze und außerdem die restlichen gebäude und Plattformen für die Stadt.
Mein Part war der Damm und seine Krone, das Wasserrad, die Materialien und ein paar kleine Assecoirs, sowie Beleuchtung und Postwork.
Die Renderzeit betrug 1:41 h.
Wir haben in der Szene 505.000 Polygone.
Gemodelt haben wir mit Cinema 4D und Maya, die Materialien und Beleuchtung sind in C4D gemacht.
Der Wasserfall ist im Postwork entstanden, eine Art Matte Painting für den Vordergrund.
Wir hatten etwa einen Monat Zeit für das Projekt.
Kommentar von Spoomy:
Nunja, wie habe ich den Teamcontest gefunden?
Ich denke mal es war mal wieder ein Stück Erfahrung in meine CG-„Karriere“.
Nur kann man von Erfahrung meinerseits kaum sprechen, da ich denke das Gentle eh das meiste gemacht hat. Was weißt denke… er hat das meiste gemacht.
Das macht mich jetzt im nach herein ein wenig Sauer, da das mal wieder ein Teil meiner Faulheit war. Gentle hat halt einfach einen ewig langen Atem und daführ beneide ich ihn.Ich denke ich muss demnächst (hoffe das sage ich jetzt nicht einfach so in dieses Forum) mal ein wirkliches Projekt starten und in dem meine Fähigkeiten steigern.
Vor allem in den Bereichen Texturing, Painting und Farbwahl hab ich noch so meine Probleme.Denke das diesen Gründe ist es auch dazu gekommen das Gentle den Hauptteil des Projektes gemacht hat.
Und zwar sehr gut!Schöne Grüße <- Schön mit ö
Spoomy
Kommentar von Littleluk:
The project “City at the abyss” was a very interesting project and
I could improve my Maya skills a lot. I was very happy to be in a
team with The Gentleman and Spoomy. Well, I was actually doing allmost only
modeling, because we decided to render and texture in CINEMA 4D.My personal challenge was to create a look which estimates to the look of my team mates’
buildings.The idea was to create a science fiction city on a dam in the morning.
In order not to make everything look like the same we decided to model
some sets of buildings and order them completley random with a modified version of
The Gentlemans “Oban 1.0” Expression. Basically this was very funny because
everything looked completely random and thats exactly what we wanted.Finally I want to thank The Gentleman and Spoomy for the finishing of the image while
I was away.
Kommentar von Gentle:
Ein wirklich spaßiges und vor allem lehrreiches Projekt. Da Luka in Maya modellierte, habe ich beinahe alle Materialien gemacht und endlich den Spaß am Texturieren entdeckt, was früher für mich immer der mühseligste Part war.
Im Modeling konnte ich mich voll und ganz austoben, hat einen riesigen Spaß gemacht. Dann kam der Teil des Projekts, wo wir einen kompletten Damm plus Materialseilbahn hatten, aber keine Stadt.
Mir kam zufällig die Idee, dafür ein modifiziertes OBAN zu benutzen, das Baukastenmäßig jeweils eine Standplattform und drei Gebäudeteile pro Hauskomplex verteilt. Die Brücken habe ich mit OBAN begonnen und per Hand angepasst, die Leitern per Hand platziert.
Praktischerweise prägte Luka von Anfang an den Stil der Wohngebäude, was mir viel Arbeit ersparte. Superstressig wurde es dann in der letzten Nacht, in der mein erster Versuch, die Stadt zu erstellen, in einem grauenhaften Wirrwar endete (um 4 Uhr früh).
Den letzten Tag fand ich überaus produktiv, wenn auch mit etwas streit, wer nun wie beleuchtete und welches Rendering wir dann nehmen sollten.
Dasselbe beim Wasserfall-Painting, bei dem Spoomy und ich ein paar Leute aus der ICQ-Liste als Juroren brauchten.
Das ganze endete dann mit einem Beleuchtungssetup von mir und einem Postwork-Marathon, bei dem ich Mitternacht um eine halbe Stunde überschritt - aber, was solls.
War ein gutes Team und hat mir viel Freude gemacht. Endlich wieder mal ein größeres Projekt!
Viele Grüße,
Gentle
Spoomy
Littleluk
