Perpetual vs. Subscription

Die Argumente Perpetual vs. Subscription an sich finde ich ja ganz cool. Insbesondere der kaufmännische Gedanke: Hey, keine Startkosten.

Wenn wir allerdings das Beispiel Maxon nehmen, hatte jeder von uns die teuren Startkosten, jedes Jahr den MSA bezahlt. MSA wurde gekündigt, Updates wurden teurer und selbst die Subscription ist jährlich mehr als vorherige MSAs. Wo ist da nochmal der Kostenvorteil?

Die Adobe Creative Cloud hatte ich von Anfang an. Keine Startkosten. Yeah! Das Teil hat sich nur ab da nicht mehr ernstzunehmend weiter entwickelt. Ich kenn Leute die arbeiten heute noch mit der CS6 und sind konkurrenzfähig. Wenn ich die Abo-Kosten hochrechne, hätte sich eine Volllizenz für die CS6 vor Jahren schon gelohnt.

Btw, ich hab drei Lightwave Lizenzen. Eine gekauft, eine geschenkt bekommen, eine gewonnen. Die kann man jederzeit auf die neueste Version upgraden, egal wie viele Versionssprünge dazwischen liegen. Bei Modo genauso. Dieses Problem nutzloser Altverisonen ist eher softwarespezifisch.

Aber stimmt schon: Leasen ist wirtschaftlich sinnvoller und total flexibel. Ich musste in der Corona-Zeit eine Mitarbeiterin entlassen. Die Abos sind alle jährlich, da sonst sündhaft teuer. Irgendwann Anfang nächten Jahres kann ich die Abos kündigen und spare dann Geld. Flexibel schreibt sich bei mir in kürzeren Zeitabständen. Monaten oder so.

Trotzdem: Subscriptions sind für die Softwarehäuser Goldgruben und jetzt schon Quasi-Standard. Sich darüber aufzuregen bringt nichts. Das Thema ist längst durch.

3 „Gefällt mir“