Hey Leute, ein Kollege von mir ist der festen Überzeugung, dass er für Print-Produktion 32Bit benötigt. In Photoshop.
Und weil seine Dateien so groß werden ist er der Überzeugung statt PSD, PSB nutzen zu müssen… wer ist im Printbiz firm genug ein paar Fach-Quellen zu finden, die ich ihm mal weiterleiten kann, damit er sich nicht so unnötig quält?
Ich rechne für Print auch immer 32 Bit raus Klar, die Dateien werden riesig groß.
Das sind dann aber für mich “Arbeitsdateien”, wo es mir vor allem darum geht noch Farbinformationen raus zu holen. Sobald das Bild dann freigegeben ist, dampfe ich das Smartobjekt auf eine Ebene runter und rechne es auf 8 Bit.
CMYK kann sowieso nicht mehr als 16 Bit, spätestens im Druck sind die 32 also obsolet.
Das scheints ganz gut auf den Punkt zu bringen - mehr als 16bit wird wohl gar nicht in Betracht gezogen bei print, so wie ichs auch kenne - 32Bit für Multimatten und grading etc. kann hilfreich sein, aber dann beim Collagieren in PS später reicht eigentlich 8bit:
'ne einzelne Schattenebene, das kann man ja im Satz-Programm der Wahl (zumindest in InDesign) pro Bild/Verknüpfung ändern. Also ID kann auf die PS Ebenen zugreifen und einzelne Ebenen Ein-/Ausblenden.
Aber wie schon gesagt, wenns freigegeben ist geht das entweder auf eine Ebene oder die maximal benötigten Ebenen (also eig Schatten+Produkt) und 8 Bit.
Und ja, wie schon gesagt, mehr als 16 Bit sindbei CMYK auch einfach nicht möglich, daher wird da auch nciht mehr in Betracht gezogen.
Was man vor allem bei nem freigegebenen, fertigen Bild nicht mehr braucht sind SmartObjekte und SmartFilter, die nehmen aber super viel Platz in der Datei ein.
Als gelernter Mediengestalter frage ich mich immer, woher solche seltsamen Infos kommen. Dpi und Druckraster in Verbindung mit Betrachtungsabstand ist auch so ne Sache für sich.
Jedenfalls:
Das hier sagt z.B. Flyeralarm:
„Im Druck sind 8 Bit pro Kanal üblich und zum Beispiel auch bei Ihrer Online-Druckerei FLYERALARM Vorgabe.“
ich nehme an, weil die wenigsten noch Ahnung von der Druckvorstufe haben und bedingt durch die “neuen” Medien das Wissen über Print immer mehr verwässert und in den Hintergrund gedrängt wird. Der Anteil an Print ist in den letzten Jahren eh drastisch eingebrochen und kaum ein Betrieb schickt seine Leute in eine “richtige” Druckerei, damit sie mal vor Ort sehen können, wie so etwas funktioniert.
Ja, ich bin auch gelernter Mediengestalter (Konzeption und Design, also weder Print noch Digital, wobei das eh eigentlich ziemlich egal war bei mir).
Druckerei von Innen haben wir nie gesehen. Das Wissen aber durchaus in der Schule vermittelt bekommen. (Bis auf Proofen, da versteh ich bis heute Bahnhof ).
Du brauchst es aber halt auch immer weniger.
Ich arbeite in ner POS-Agentur, wir haben also durchaus noch einiges mit Druck zu tun, aber auch die Kunden werden immer weniger und haben weniger finanzielles Volumen für Jobs im Print-Bereich, da der einfach immer mehr zurück gefahren wird.
Daher gut, dass ich 3D “kann” (als einer der einzigen in der Firma), zumindest mehr als genug für ne POS Marketing Agentur.
Das sichert mir hier meinen Job, werden nämlich bedingt durch weniger Jobs natürlich auch immer weniger Stellen hier, und wer geht wird seltenst nachbesetzt.