ich bin relativ neu hier und muss sagen das Forum gefällt mir!
Jetzt aber zu meinem eigentlichen Anliegen. Ich spiele schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken mir ein Grafiktablett anzuschaffen und nutze ein WIndows x64. Aber zunächst einmal kann ich mir garnicht vorstellen wie ich den dann in Cinema mit Grafiktablett arbeite! Wie steure ich dann die ganzen Tools an ? Ich kann mir einfach nicht vorstellen wie diese ganzen Arbeitsabläufe mir einem Grafiktablett ablaufen sollen! Vielleicht kann mir das mal jemand der ein Grafiktablett nutzt berichten. Wie siehts aus mit Treiber Problemen? Werde ich ein Grafiktablett überhaupt unter meinem Windows x64 nutzen können? Achten die Hersteller auf sowas? Lohnt sich ein Grafiktablett wenn ich Spline Patch benutze und zum Beispiel beim Car Modelling die Linien schneller und exakter nachzeichnen kann? Worauf soll ich beim Kauf achten? Unterstützen viele Anwendungen Grafiktabletts ? Ich will max. 100Euro ausgeben. Is das zu wenig? Ich glaube das sind viele Fragen und ich höre jetzt einfach mal auf zu fragen!
Hallo ‘Cinemaler’
Nun, ICH finde Grafiktablets vorallem sinnvoll für das malen von Texturen, z.B. in Bodypaint3D (gehört ja zu Cinema4D R10) oder natürlich auch zum arbeiten in Photoshop.
Des Weiteren ist es grossartig für modeling in ZBrush oder Mudbox.
Klassisches Polygon oder Spline Modeling würde ich damit jetzt selber weniger machen, aber gehen tuts natürlich.
Grundsätzlich finde ich einen der grössten Vorteile es Tablets dann die Hand weniger schnell ermüdet als mit ner Maus, da man einfach lockerer arbeiten kann.
100 Euro sind wohl schon recht knapp.
Persönlich empfehle ich dir das Wacom Intuos 3 A5… grösser bringts meistens eh nicht und die Qualität ist absolut TOP!!
Betreffend Betriebssystemunterstützung kannst du dich auf www.wacom.com informieren. Dort siehst du auch was für Tablets es sonst noch gibt.
Aber eben: Intuos 3!
naja, was die größe angeht, ist sicher auch ansichtssache. ich bin zum beispiel total faul im arm und habe deswegen mit absicht ein A6 Graphire von Wacom. Da kommt alles!!! aus’m handgelenk.
356,89 Euro find ich viel zu viel! Wenn ich irgendsowas um die 100 nehmen würde is das wahrscheinlich Schrott ? Ich weiss aber auch immer noch nich ob das was für mich is.
Ich würe mal schauen,ob du nicht ein gebrauchtes Gafiktablett an Land ziehen kannst.Die qualitativ besten kommen sicherlich von Wacom, aber das sind dann auch die teuersten
Was den allgemeinen Umgang mit Grafiktabletts angeht: wie schon erwähnt: es hilft ungemein bei Texturierung, Modellierung und bei der Nachbearbeitung.
Einige dings sind ohne so ein Ding gar nicht möglich.Beispiel: versuche mal nur deine Unterschrift mit einer Maus zu schreiben …
Schrott vieleicht nicht grad, aber nun ja, genügt dann wohl kaum professionellen Ansprüchen.
Ev kannste ein gebrauchtes bei Ebay an Land ziehen. Ein Intuos 2 vieleicht.
Oder halt sparen
Bei Reichelt.de bekommst Du günstig Tabletts von Aiptek. Ich hab das Hyperpen 12000 U (A3) für 65 Euro. Manchmal nehem ich das A5er-Graphire von meinem Sohn. JA - das ist besser. Aber mit dem Aiptek kann man auch schon ganz gut arbeiten. Ich habe den Eindruck gewonnen (und das trifft auch auf mich zu): die meisten Grafiker bevorzugen ein A5-Tablett.
[QUOTE=REDbrain;
die meisten Grafiker bevorzugen ein A5-Tablett.[/quote]
hab zwar ein A4, aber muss sagen, jaaa es ist sehr gross und
die ganze Fläche benütze ich kaum. A5 ist besser für Leute
die aus dem Handgelenk malen oder arbeiten.
ich benutze das Aiptek - für den Anfang mehr als aussreichend, vor allem wenn man noch gar nicht sicher ist ob man sowas braucht.
es kauft sich ja auch keiner ein formel eins auto wenn er noch gar keine ahnung hat ob er überhaupt autofahren kann.
ein kumpel von mir hat ein Intuos und der findet es erstaunlich wie gut doch mein Tablett ist - für so wenig geld.
(hat sich schon ein bisschen geärgert das achtfache für seines gezahlt zu haben)
klar ist ein wacom um klassen besser aber diesen preissprung kann ich nicht nachvollziehen.
Wenn die Graphire gut ist, dann kann man doch getrost auch das neue Bamboo von wacom nehmen, hat eine etwas größere Arbeitsfläche und auch mehr Auflösungspunkte. Natürlich mein ich die normale version von der Graphire nicht die XL oder Studio variante… Als alter Hobbyist reicht das Bamboo doch aus? Oder lieg ich da Falsch…
Ich kann nur in den Kanon einsteigen: die billigen Nicht- Wacoms haben meist nur vergleichsweise wenige Druckstufen, und beim Malen ist das ein Unterschied von Tag und Nacht.
Lieber ein gebrauchtes Wacom, die Dinger halten ewig (mein erstes ist 10 Jahre alt und funzt noch immer).Drauf Achten das es Druckstufen in den xTausendern hat.Die gaaanz Alten hatten nur 256.
A6 ist definitiv zu klein.
Alles andere ist Geschmackssache.
Da siehts leider relativ finster aus. Nur die Wacom Trieber unterstützen XP64 mit allen Features. Bei anderen Herstellern wird das Tablett dan neher als bessere Maus im System verankert und hat nicht viele Einstellungen. Ist für C4D vielleicht nicht schlimm, aber für andere Anwendungen schon
Nur für’s Modellieren lohnt sich ein Grafiktablett nicht. Was 3D angeht, bin ich immer noch fest mausgebunden. Zum Sculpten und Malen ist das aber ein ganz anderes Thema.
Na 300 Eier für ein Wacom A5 Tablet sollte es schon sein. Das hat primär was damit zu tun, wie die Fläche des Tablets of deine Bildschirmauflösung “projiziert” wird und beeinflußt damit zumindest indirekt auch die Präzision. Ich habe z.B. 2x24" 16:10 Monitore, und da füllt genau genommen noch nicht mal mein A4 Intuos 2 Tablet auf höchster Präzisionstufe einen Bildschirm. Die Tablets anderer Hersteller haben oft weit weniger Linien und da verschlechtert sich das Verhältnis noch mehr. Ich würde mich da den anderen anschließen - was anderes als Wacom käme mir gar nicht in den Sinn. Vielleicht haste ja Glück und kriegst ein preiswertes gebrauchtes bei eBay.
die Graphire Serie ist absolut Ok und mit dem 4er Modell kannst Du nichts falsch machen.
Ich habe vor dem Intuos3 zwei Jahre mit dem Graphire3 gearbeitet und war wirklich hochzufrieden.
Grund für den Umstieg auf das Intuos war nicht die Genauigkeit der Zeichenfläche, sondern der bessere Workflow durch die Funktionstasten und Touchstripes.