So verdächtig wie der Inhalt der Überschrift auch klingen mag, ist auch der Inhalt dieses Beitrags. Da ich bald mit meiner Ausbildung als informationstechnischer Assistent und meinem Cisco Network Administrator Abschluss in die freie Marktwirtschaft entlassen werde, möchte ich mir jetzt schon die Weichen für “bald” stellen.
Ich würde mir gerne meinen Werdegang Richtung Digital Artist vorstellen. Die Frage ist, was sich zwischen den ganzen Begriffen versteckt die das Internet ohne unterlaß ans Tageslicht erbricht. “Filmakademie - Filmschool und Filmhochschule”
Die Frage ist, wo man sich informieren kann, ob einer von euch Erfahrung hat, oder an wen man sich wenden kann. Ich bin seit ungefähr ein paar Monaten dran mir viele Container mit Informationsmaterial nach hause zu bestellen, wirkliche Unterschiede kann ich aber nicht feststellen. Entweder steht überall das gleiche drin. Ist es überhaupt hilfreich sich auf eine solche Bildungsanstalt zu begeben oder gibt es sogar ganz andere Alternativen.
Was empfehlt Ihr, welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?
Ich kann dir auch nicht viel helfen, aber Filmhochschule ist staatlich die anderen sind ehr privat zumindest die filmschool aber akademie müsste auch.
Es wäre nett wenn du ne gute quelle findest wenn sie mir nennen könntest da ich mcih acuh bald auf die suche machen muss, da ich mcih auch bald auf die suche machen muss, aber dann fürs Regie studium.
Ich kennen einen, der hier in KA am ZKM studiert (wird wohl auch Regisseur).
Wie ich gehört habe, ist das DIE Adresse für alles, was mit Film zu tun hat in Deutschland
Karslruhe (KA) und ZKM ist Zentrum für Kunst und Medientechnologie
aber er meint eigentlich die
Staatlichen Hochschule für Gestaltung [HfG]
die sich z.T. in den gleichen Räumlichkeiten befinden.
Das ist wirklich eine sehr gute Schule, vergleichbar mit meiner (www.khm.de)
obgleich meine mehr eine Filmschule ist und HfG der Gestaltungsanteil größer.
ABer du kannst an beiden Schulen phantastische Sachen machen!
Ebenso sind die Filmakademie in Ludwigsburg
und HFF in Potsdam zu empfehlen…
Auch wenn es eine Seite geben würde, wäre die mit Vorsicht zu geniessen, da sie ja auch nur eine weitere subjektive Auswahl wäre.
Wenn es Dir ernst ist und Du Zeit hast, würde ich mir Semester-/Jahresausstellungen oder Tage der offenen Tür der einschlägig bekannten ansehen, da man dann die breite Masse der Ergebnisse sieht und die Räumlichkeiten (und sieht, was in die Mappe sollte ), und nicht nur das, was auf der (oft schlecht gepflegten) HP landet.
Abgesehen davon ist es auch meiner Meinung nach keine “endgültige” Entscheidung. Es ist nicht so schlimm, am Anfang ein oder zwei Semester an einer anderen Hochschule zu studieren und später zu wechseln. Die Scheine werden (oft, aber nicht immer) gegenseitig anerkannt und die Wechslerprüfungen sind meiner Erfahrung nach leichter.
Mir geht es gerade ähnlich. Es wäre toll, wenn das ein umfassender Thread wird.
Gibt es jemanden hier der schon fest im Sattel sitzt bzw. sogar Arbeitgeber ist?
Wie hoch bewertet man den Abschluss, wenn jemand durchaus passable Arbeiten aus Eigeninitiative vorweisen kann und auch die üblichen persönlichen Kompetenzen zeigt.
Ich würde ebenfalls gern beruflich in den Bereich Digital Artist reinkommen. Ich bin als Quereinsteiger mit ´ner grad abgeschlossenen GTA-Ausbildung nun schon 28 Jahre alt und mach mir deshalb Gedanken, ob es zum studieren nicht schon zu spät ist. Oftmals kosten solche Studienangebote auch ein hübsches Sümmchen (z.B. Filmakademie Ludwigsburg).
Sollte es noch nicht zu spät sein –
Wie hoch sind die Anforderungen an Bewerber an FH´s (Tips zur Mappe/Showreel)?
HFF ist neben Ludwigsburg die einzige die noch einen eigenen Animationsstudiengang hat! Desweiteren hat die HFF eigentlich einen sehr guten Ruf. Die sind gut ausgestattet, haben ein tolles Haus, liegen in Berlin, Austausch mit den anderen Fachrichtungen etc…
Wo liegt das Problem?
Da haste völlig recht. Hingehen, Schule anschauen mit Leuten reden, selber ein Bild machen.
Jein. Grundsätzlich stimmt das aber die Schulen die oft aufgeführt werden (Filmaka, HFF, HFG, KHM) haben ja alle ein künstlerische wie technische Eignungsprüfung als Zugangsvoraussetzung. Daran ändert sich später nichts, also bewerben mit Mappe, Filmen, Praktika etc. ist meistens dann nochmal Pflicht.
Falls es noch nicht gesagt worden ist: Meist wird ein Jahr Berufserfahrung vorausgesetzt!
Ich glaube das ist falsch. Filmaka ist stattlich, “kostet” nichts. Mal abgesehen von Studiengebühren die in BaWü flächendeckend verlangt werden.
Aber du hast recht es gibt viele private Anbieter die viel Geld verlangen, wie z.B. Sae. Halte ich sehr wenig von, stattliche sind mehr anerkannt* und du kannst dein Geld für besseres verwenden. Ausnahmen sind internationale filmschule Köln und German Film School Berlin.
AH, mir is noch ne Gute eingefallen und zwar in Kassel:
GANZ WICHTIG: Alles was ich in den letzten Posts geschrieben habe bezieht sich auf Animationsstudiengänge, also nicht Design oder sowas!!!
*Am Ende zählt meist eh nur das Ergebniß und die Kontakte die du im Studium geknüpft hast. Welche Abschluß du hast ist völlig egal, wenns nen guter Film(e) is bekommst du schnell einen Job.
ist die Filmschule Köln jetzt staatlich und kostet Geld oder was ist das für eine? Also staatliche ist besser, aber warum genau? Ist eine “private” nicht immer besser?
Was meintest du noch mit Ausnahme? Habe den Kontext nicht ganz verstanden? Mit Ausnahme, dass die gut ist, oder das die NICHT gut ist?
Was Animation angeht machen die da tolle Sachen, aber was 3D angeht
wird da nicht wirklich viel angeboten bzw. sollen wohl auch keine tollen
Dozenten dort tätig sein. Wurde mir zumindest von Animations- sowie
Filmmusikstudenten berichtet.
Grüße, subsonic
Ah ok. Kenne leider keinen von dort. Aber du hast schon recht das die wohl im klassichen Animationsfilm (Zeichen-, Stopp- und Puppentrick) besser sind. Ich finde das sieht man auch an den Aufnahmebedingungen, die wollen nämlich zu aller erst eine ausführliche Mappe haben, also gute Zeichner/Maler.
Aber ich denke wenn du mal drinne bist ist es kein Problem auch gute 3D Filme zu machen, würde mich wundern wenn dir da all zu große Steine in den Weg gelegt werden. Aber in dem Fall auch nur Halbwissen meinserseits!!
HFF Potsdam, hatte ich auch mal probiert.
Die nehmen pro Jahr (Nicht pro Semester!) ca. 10 Leute.
Du brauchst ein Portfolio mit viel klassischen Sachen und brauchst noch ein
Praktikumsnachweis in der Branche.
Es wird auch C4D dort gelehrt habe ich beim Tag der offenen Tür gesehen
Das blöde ist halt, daß diese Portfoliogeschichten sehr subjektiv bewertet werden.
Darf ich nochmal Dampf ablassen, mein Portfolio war verdammtnochmal gut!!!
Bei der German Film School brauchst Du kein Portfolio, dafür aber umso mehr Schotter (mehrere 10.000€)
Vancouver Film School vergibt derzeit “Stipendien”, eigentlich mehr eine Lotterie bei 200$ Anmeldegebühr für’s Stipendium.