Frage: R10 Files nicht mit R0.x zu öffnen?

Also öffnet v10 denn Dateien aus v7 8 oder 9???

Weil das wäre dann richtig Panne

voller Hoffnung..
Andy

natürlich.

Klar.

Wenn ich mir irgenwann die R10 zulege kann man aber schon die alten Daten damit öffen und dann wenigsten neu abspeichern oder geht das auch net mehr?
Weil dann wären ja nen haufen an Daten “futsch” und das wäre sch****.
Danke für Antwort

hm…siehe oben?

das geht sicher. Es geht hier genau um das Gegenteil.

Man legt sich die neue software zu, kann sie aber nicht anwenden, da der kunde eine ältere Version hat.

Naja, wenn man CS2-Daten in CS1 aufmachen könnte, wozu bräuchte man dann CS2?

Grüße,
Jack

wie sieht es eigentlich über cinema4d XML aus?
da bleibt doch eigentlich einiges an info übrig?

saluti m

Na ja, für mich gibt es zweierlei “Verbesserungen” von Software. Einmal eine, die “nur” den Workflow und die Werkzeuge verbessert (in PS z.B. die Möglichkeit, mehrere Ebenen auszuwählen und zu bearbeiten), die erzeugte Datei aber identisch läßt, und dann solche, die auch ganz andere Dateien erzeugen/erfordern. (Was weiß ich, 32 Bit Farbinformationen o.ä.)

Idealerweise wäre es schon möglich, glaube ich, eine Dateistruktur so zu machen, daß viele Versionen sich aus einer Datei die Informationen rausholen könnten, mit denen sie etwas anfangen können (hat ja auch früher funktioniert, man konnte mit der 8.5 auch 9.6er Dateien mit Einschränkungen öffnen)

Aber ich denke, ab und zu muß womöglich ein Einschnitt gemacht werden und die Dateistruktur komplett umgebaut werden…ist zwar ärgerlich, aber realistisch betrachtet gibt man als 3Dler doch relativ selten die c4d-Datei raus, sondern eher die gerenderten Filme oder Bilder, anders als bei CS2-Benutzern, die ihre CS2-Daten so an die Drucker geben müssen.

Ärgerlich ist es vor allem für Renderfarmer, für Modellverkäufer und für Leute, die hier im Forum Dateien online stellen wollen.

Gruß, Jochen

Hmm, kommt auf die Arbeitsweise drauf an.

Wenn alle alles können sollen, sprich: alle Arbeitsplätze sind gleichwertig; dann bleibt nichts anderes übrig, als alle Systeme zum Zeitpunkt X umzustellen, um auf einem Stand zu bleiben. Das ist dann naturgemäß nach Abschluß eines Projekts. Wenn mehrere Projekte in Arbeit sind, wird entweder gruppenweise (pro Projekt) umgestellt, oder die alte und die neue Version temporär parallel beibehalten. Beim Pipelining (mehrere Leute arbeiten der Reihe nach an einem Projekt; die Zubringer liefern nur, Dateien werden nicht wieder “zurückgeschickt”) kann man auch zuerst die Systeme “hinten” in der Pipeline umstellen und sich dann nach vorne vorarbeiten.

Wie man vorgeht, hängt stark von der organisatorischen Struktur eines Betriebes ab, aber auch vom Klientel und dem anfallenden Workload (Umstellungen und Eingewöhnung sowie Konvertierung von Altmodellen ist naturgemäß einfacher, wenn grad Leerlauf herrscht :wink: ).

Im Falle eines 3D-Filmstudios ist die Kompatibilität zu Dateiformaten des Kunden weniger wichtig (Auslieferung als Bild- oder Filmdateien), dafür die interne Konsistenz der Formate, damit die Rechner “austauschbar” bleiben und die Renderfarm nutzbar ist.

Im Falle eines 3D-Modellherstellers ist es wichtig, Modelle in möglichst niedrigen Dateiversionen ausliefern zu können, um die Kundenbasis breit zu halten. Hier kommt also nur ein möglichst später Umstieg, auf jeden Fall aber die Bereithaltung von Altinstallationen in Frage.

Umgekehrt muß eine Renderfarm auf jeden Fall die neuen Formate bedienen können, also frühestmöglich umsteigen.

Und dann gibt es da noch die Firmen, in denen alle verschlafen durch die Gegend torkeln und irgendwann zu spät merken, daß man der Zeit schon drei Versionen hinterherhinkt. Dann beginnt jemand zu schreien, alle rennen aktionistisch durch die Gegend, und es werden ganz schnell ganz viele neue Lizenzen angeschafft, ohne daß irgendwer von irgendwas einen Plan hat. Dafür gibt’s ja dann Schulungen :wink: