Gaming Rechner als Renderknecht?

Ja, die sind sicherlich nicht schlecht - hatte auch mal eine Workstation von HP oder war es Lenovo - weiß ich nicht mehr genau - war ausgelegt auf CPU Rendering.
Ebenfalls schon mit einer Workstation von CAD Network gearbeitet. Sowohl als Workstation, als auch als Renderknecht.

War solide - würde aber auch hier die Hardware lieber selber zusammenbasteln - wenn man den Lust darauf hat - denke das ist womöglich auch ein Kriterium.
Wenn ich mir bei CAD aber die 4xGPU Lösung anschaue, vermisse ich da einiges an Lüftern. Aber ist ohnehin nur ein Beispielbild und wie die GPU Systeme von denen sind, weiß ich nicht.

Wenn man sich die Hardware selber kauft wird man mit Sicherheit preislich günstiger sein, als solche vorgefertigten Systeme, aber auch hier kauft man sich ein Stück weit auch die Erfahrung ein.

Wenn es dem Threadersteller wirklich nur um einen Rechner geht, den er einfach zum Rendern dazuschalten kann / will - kann man hier und da bestimmt Abstriche machen.

Da kann man mit Sicherheit auch auf die 2070er setzen. Generell würde ich jetzt einfach mal warten, bis die neuen Generationen veröffentlicht werden.

Wenn man auf ein wassergekühltes System mit 4 und mehr GPUs setzen möchte, ist Sebastian Michalski eine sichere Bank - auch haben Bekannte von mir ein 2er AirFlow System von ihm und sind sehr zufrieden. Klar zahlt man mehr, als wenn man die Hardware selber zusammenstöpseln würde, jedoch hat Sebastian sehr viel Erfahrung in dem Segement und alles ist Custom.

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Da ich nicht selbst bauen kann und mir immer wieder von solchen Kisten wie denen von ho abgeraten wurde, bin ich nun zu einem lokalen Händler gegangen und habe mir etwas zusammenstellen lassen.

Was sagt ihr dazu:

Netzteil: Be quiet Straight Power 850W (80+ Gold)
Mainboard: ASUS TUF X299 Mark2
CPU: Intel Core i7-9800X
CPU Kühler: be quiet Pure Rock 2
RAM: DDR4 16GB
SSD: Samsung 512GB
Grafikkarte: nVidia RTX 2060 Super
Tower: Be quiet Pure Base 500

Unterm Strich: knapp 1.580€

Mir war wichtig, dass von vornherein auf Langlebigkeit gesetzt wird und ich eine gute Basis für weitere Aufrüstungen habe.

Was meint ihr? Kann ich bei einige Komponenten etwas verkleinern, damit ich paar Euros spare?

Warum keinen AMD CPU? Die sind günstiger und schneller.

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Tja das ist ein Sumpf. Wenn man damit anfängt sich zu beschäftigen! :slight_smile:

Wie Kurt schon sagte: Wichtig ist ein Board zu haben das es dir ermöglicht jederzeit:
a. Mehr RAM einzustecken (32GB - 128GB)
b. Dir min. 2 eher 3 bis 4 - 8x oder 16x Steckplätze für Grafikkarten bietet.

Auch schließ ich mich Till an - das ganze auf AMD CPU ist erheblich preiswerter und schneller.
Das was Du da sparst kannst du in RAM und/oder gleich eine 2te 2060 Super oder eine 2070 Super stecken.

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Du kannst Dir natürlich auch - wie ich es gemacht habe einen gebrauchten Mac Pro 5.1 für ca. 800,- Euro plus einer Titan X 12GB für ca. 500,- kaufen. Dann bliebst Du in OSX kannst allerdings den Mac Pro max mit HighSierra betreiben - was die nächsten Jahre hoffentlich noch problemlos möglich sein dürfte.

Ich hab hier zusätzlich zu meiner Mac Workstation einen Renderknecht als Mac Pro 5.1 mit 2 Titan X Karten und 32 GB Ram. Die zwei Titan X hängen an einem BeQuiet 850 W. externem Netzteil.

Wobei der PC natürlich schon schneller ist - ist aber halt ein PC :-))))

@tillgiermann
hmm, das ist eine gute frage. ich glaube der gute herr hatte eine gute begründung dafür, die habe ich jetzt aber nicht mehr im kopf.
hättest du denn ein konkretes modell oder eine serie im kopf, welche schneller und günstiger ist? dann schlage ich dieses gerne als alternative vor.

@pixelschieber
soweit ich das verstanden habe, kann man an dem board 3 grafikkarten anstecken, was für mich mehr als ausreichend wäre.
RAM sollte ebenfalls kein problem sein.
dein mac umbau klingt spannend, so viel kann ich aber nicht basteln. und da es so oder so ein desktop rechner ist, nehme ich dann doch lieber das, was unterm strich schneller ist – auch wenn es dann eben ein windows rechner ist :eek:.

sonst ist die zusammenstellung für den anfang doch ganz ok, oder gibt es noch weitere anregungen?

Geht gut günstiger ^^
Mal so als Beispiel.
Mainboard mit 3 PCIe 16xSteckplätzen, für 100,- statt 250,- und schnellem AMD.
Die 3600 CPU ist nur gerüngfügig langsamer als die 3600X.

Aaaber es kämen für Dich noch ~150,- Zusammenbau dazu (nix 80,- wie früher).
Windows könntest Du ebenfalls da kaufen, dann aber für ebenfalls ~150,-
Oder [b]hier[/b], für 20 EUR.

Edit, bevor ichs vergesse: bei den Gehäusen bin ich immer unsicher. Wenn da noch 1-2 weitere Karten rein sollen (die 2. ganz unten wird eng), dann würde ich vermutlich eine mit WaKü bevorzugen. Allerdings kann dieses Gehäuse dann schon zu eng werden. Da würde ich mich dann erstmal beraten lassen, ob und wie das gehen kann, und wie weit das Netzteil reicht. Für 2 Karten sollte es :wink:

Edit 2: Anbieter Alternate. Sind wieder nur 16 GB, aber man könnte entscheiden ob für 55,- mehr 2 Riegel für 32 GB rein sollen oder nicht. Bei der Zusammenstellung kann ich eben steuern, welches Mainboard da z.B. rein kommt, was bei den meisten Gaming PCs von der Stange eher eines sei wird, wo nur eine Karte rein kann.
Die Bauteile sind alles bekannte Markenbauteile. Schade ist halt, dass der Zusammenbau teurer geworden ist und dass Win 10 bei denen auch nicht grad billig ist. Ich denke, dass man damit auch die Installation bezahlt, müsste man aber auch fragen.
Die Zusammenstellung ist kein Nonplusultra, ich weiß nicht wie gut die Komponenten spielen. Aber Du könntest sie z.B. ohne Preise Deinem PC Shop zeigen und fragen, ob der Rechner Sinn macht und was sie dafür nehmen würden. Einen PC Shop dafür in der Nähe zu haben ist auch sehr wertvoll in mehrfacher Hinsicht.

@Kurt: der Ryzen 5 3600 hat allerdings nur 6 Kerne / 12 Threads, der i7 9800X hat 8C/16T.

Für reines Gaming wäre zwar auch der Ryzen mein Preis/Leistungs Tipp, falls man aber auch mit der CPU rendern will, würde ich lieber zum 3700X (8C/16T, ca 300€), 3800X (8C/16T, ca 340€) oder 3900X (12C/24T, ca. 440€) greifen.
Beim RAM würde ich auch eher einen mit etwas höherer Taktrate wählen.
Die 3000er Ryzen sollen ja sehr vom Ramtakt profitieren und sehr gut mit 3600MHz RAM arbeiten.

Natürlich auch alles eine Frage des Budgets.
Ob es jetzt unbedingt ne Wasserkühlung sein muss, darüber lässt sich auch streiten.

@kraid der 3600 ist beim CB nur knapp unter dem 3600X und wäre mit SC 4.2 GHZ auch flott genug zum Arbeiten. Welche Rolle meinst Du spielen hier die Anzahl der Kerne?
Aber darum gehts dem TE ja nicht. Er will a) seinen MAC mit einem GPU-Renderrechner erweitern mit b) nicht mehr als 1.200,- EUR. Die WaKü liegt m.E. mit 50,- im Rahmen und sie sind wunderbar leise.
Gut, hier könnte man 20,- sparen, aber wenn mehr geht, bitte zeigen. Ich lasse mich da gerne belehren, das war wie gesagt ein Bespiel. Ich würde für mich noch mindestens 500,- drauflegen um alles anzuheben: CPU, Grafikkarte, RAM, Netzteil, größeres Gehäuse a la Lian Li …

Hi @Kurt und @kraid,

vielen Dank für Euren Input. Ich meine mich zu erinnern, was ich mit dem Verkäufer bei der Zusammenstellung der CPU besprochen haben. Nämlich dass die CPU wie auch das Mainboard langfrisitig gut aufgestellt sind. Beim Mainboard sind mir mehrere 16x Steckplätze für die GraKa wichtig gewesen und bei der CPU, dass sie auch in 2-3 Jahren den Rechner noch gut in Schwung hält. CPU-Rendern ist mir gar nicht wichtig.
@Kurt jetzt habe gesehen, dass dein Mainboard nur 2 16X Plätze für die GraKa hat, anstatt wie das aus meiner Kalkulation 3 16er hat. Der Preisunterschied ist schon beträchtlich. Ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht vorstellen (stand jetzt), dass ich mal 3 GraKas verbauen werde, von daher müsste mir doch dein Board auch reichen. Oder gibt es sonst etwas, dass dein vorgeschlagenes Board schlechter kann?
Auch bei der CPU bin ich offen, hauptsache es hält die Kiste in 3 Jahren immer noch gut in Schwung. Wenn ihr sagt, eine Ryzen macht auch einen gleichwertig guten Job, warum nicht! Ich erinnere mich auch, dass der Verkäufer sagte, dass er mit den Ryzens keine gute Erfahrung gemacht hat und diese deswegen nicht gerne anbietet. Aber vielleicht sagen Verkäufer das auch gerne so.
Also sind es gute Alternativen zu meinem Angebot? Von meinem Gefühl her sollte es reichen. Ich bin ja eh noch ein Noob und wenn es bei mir durch die Decke geht, kann ich mir in 4-5 Jahren ja noch einmal einen Rechner mit richtiger Power zusammenstellen.

Das MSI Board hat schon 3 Anschlüsse für Grafikkarten. Allerdings sind es im Gegensatz zum ASUS, das drei vollwertige 16x Anschlüsse bereitstellt, je ein 16x, ein 8x und ein 4x Anschluss, die aber alle 16er „Länge“ haben. Ob die parallel betrieben werden können, müsste man z.B. vorher nachschlagen oder erfragen, wie beim ASUS m.E. auch - ich sagte ja schon, dass das ein Beispiel ist, keine „kauf mich“ Empfehlung, und schon gar keine unbesehene. Gut dass Du genau hingeschaut hat. Beim Board bei Bedarf nochmal 50,- nachzulegen für eine Nummer „größer“ wie bei mehr RAM wäre auch ein leichtes :wink:

Drei Jahre halten diese Rechner allemal, eher 5 oder sogar 10. Rein technisch. Aber in 10 Jahren willst Du vermutlich nicht mehr daran arbeiten. Zumal dann durchaus Software ihren Dienst verweigern könnte, wie gerade bei UniFlex geschehen (ist behoben, aber wer weiß was in 10 Jahren auf dem Markt passiert sein wird, und worauf Cinema dann setzt). Auch bei Cinema heißt es heute „ Windows 10 64-Bit auf Intel oder AMD 64-Bit CPU mit SSE3-Unterstützung“. CPUs ohne SSE3 stehen also im Regen, und die Entwicklung, das man die neueste Hardware braucht, kann sich durchaus gerade dank Subscriptions beschleunigen. Überall.

Man kann gerade bei Ryzen Boards die CPUs auch nach ein paar Jahren noch sehr leicht nachrüsten (lassen) falls das doch mal wichtig wird, was bei Intel nicht geht. Mittlerweile hat dort fast jede neue Chipgeneration einen neuen Stecker und passt nur auf ein neues Board. Allein deshalb würde ich im Moment auf ein AMD Board setzen, auch wenn ich eher neue Rechner gekauft habe. Eine Ausnahme bilden hier die Threadripper CPUs, die aber von vorne herein ihre eigenen, im übrigen deutlich teureren Boards brauchen.

Auch Maxon benutzt Ryzen CPUs, deshalb würde ich mir da keine Sorgen machen. Wurde neulich erst von Srek gesagt:
https://c4dnetwork.com/board/threads/91181-Threadripper-3960X-und-Plugins?p=864090&viewfull=1#post864090

Das alles soll Dich aber nicht davon abhalten, selbst genau hinzuschauen und nachzufragen :wink:

Keine Sorge, ich nehme nicht blind irgendwas, aber ich brauche Impulse, in welche Richtung es gehen kann und checke dann selbst. Allein, dass ich halbwegs verstehe was der Verkäufer mir erzählt.
Deswegen bin ich weiter für Impulse offen :slight_smile:

Was heißt das genau? Brauche ich Windows 64 bit für Cinema? Da habe ich bisher noch nicht drauf geachtet.

OK, klingt nach einem guten Argument, auf AMD und Ryzen zu gehen.

Habe noch mal nach Boards geschaut, da habe ich in einer Suchmaschine nach meinem Wissen eingegrenzt, aber die letzten 10 kann ich trotzdem nicht unterscheiden. Ist da was bei?

Nachtrag:
Auf der Website CGDirector gibt es den PC-Builder und ich habe dort mal meine Specs und mein Budget eingegeben. Dabei kam folgendes raus, was mir doch eine gute Richtschnur sein sollte, oder? Was meint ihr dazu:

Win ist seit Jahren nur auf x64 zu haben. Nein es ging um die SSE3 Unterstützung, das ist ein Chip-spezifischer Zusatz, der erst ab bestimmten CPU Generationen dabei ist. Egal welches System auf der CPU läuft. K.A. ob das auf dem Mac simuliert wird, aber um Macs gehts hier ja nicht.

Das Netzteil finde ich jetzt etwas knapp bemessen.
Falls du irgendwann mal ne zweite Grafikkarte reinhängen willst (oder eine die mehr Strom braucht), dann brauchst du auch gleich ein neues NT dazu.
RAM könnte auch etwas üppiger ausfallen.

@kraid
Du hast völlig recht.

Ich habe nun um einen neuen KVA meines lokalen Händlers gebeten und habe das Mainboard, die CPU und den Arbeitsspeicher angepasst. Bin gespannt, wo ich dann preislich liegen werde.

Neu:
Mainboard: GIGABYTE X570 AORUS PRO
RAM: 1x 32GB 3600MHz
CPU: AMD Ryzen 7 3700X 3.6GHz 8-Core Processor

Unverändert:
Netzteil: Be quiet Straight Power 850W (80+ Gold)
CPU Kühler: be quiet Pure Rock 2
SSD: Samsung 512GB
Grafikkarte: nVidia RTX 2060 Super
Tower: Be quiet Pure Base 500

Vielleicht schenke ich mir zu Weihnachten direkt eine zweite GraKa :smiley:

Feedback vom Händler:

“… Dies würde generell auch mit 2 Grafikkarten funktionieren, allerdings werden diese dann nur mit 8 PCIe Lanes angesprochen da der Prozessor nicht genug PCIe Lanes für 2x16 fach hat.”

Das ist ja schon doof, dann kann ich mir das gute Mainboard auch sparen. Das will ich aber nicht.
Unterm Strich habe ich mit den neuen Komponenten auch nur 40€ gespart.
Das ist ja wie ein verrücktes Puzzlespiel.

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Das problem mit den Lanes hast Du mit jeder CPU außer den Server CPUs (Xeons). Wie er sagte: das ist Sache des Prozessors und hat nix mit dem Board zu tun. Edit: pardon, der intel oben hat tatsächlich 44 Lanes, wobei ich jetzt die aufteilung noch nicht gesehen habe. Das hatte ich so nicht auf dem Schirm. Achso die Aufteilung ist ja Boardsache.
2 Karten mit 8fach-Anbindung ist aber durchaus ok. Das wirst Du bei den relativ kleinen Szenen die Du zunächst machen willst, nicht merken, eher die Geschwindigkeit der Karte. Aber wenn Du Dich mit dem ersten Gerät von Deinem Händler wohler fühlst, musst Du wohl die 1.600,- dafür ausgeben :wink:

Hi Kurt, das verstehe ich nicht. Ich dachte ich stecke die GraKa an das Board und habe dort die Menge an 16erPCI-es. Was hat denn jetzt die CPU damit zu tun? Oder bezieht sich das nur auf die Steckplätze für die CPU? An das erste Board (ASUS TUFF X299 Mark2) kann ich doch 3 GraKas über 16er anschließen. Verstehe das gerade nicht :confused:

Du kannst da 3 Grafikkarten anschließen, aber die werden auch nicht alle 3 mit 16x angeschlossen sein. Dafür müsste die CPU rechnerisch 3x16=48 Lanes haben.

PCIe Lanes kannst Du Dir wie schnelle Direkt-Datenleitungen zum bzw. in den Prozessor vorstellen. Tore und Datenstraßen, die da rein und raus führen. Je mehr davon da sind, desto schneller können bestimmte Prozesse ablaufen.
Aber es hängt zum einen vom Prozessor ab, wie viele von diesen Toren und Straßen überhaupt zur Verfügung stehen, zum anderen von der Board Infrastruktur, wie diese Leitungen (Datenstraßen) genutzt werden. Es führen nie alle Leitungen überall hin, sondern manche hier und mache dort. Zur SSD Bank oder dem MD.2 Anschluss ( die superschnelle kleine Festplatte) usw. Genau genommen führen m.W. sogar nur die zu den Grafikkarten direkt dorthin, alle anderen zu einer Art Verteiler (DMI), der wiederum den Datenverkehr zum restlichen Rechner regelt. Aber hier wird’s konfus, und die Technik hat sich sicher auch weiterentwickelt, so wie eine i9 CPU, die 44 Lanes hat. Die i-CPUs hatten noch bis vor kurzem maximal 24, einige ganz wenige 40 Lanes, wenn mich mein Gedächtnis nicht völlig trügt.

Es gab dann zwei Möglichkeiten für den Board-Entwickler, mehrere Grafikkarten anzuschließen: entweder wurden die Lanes passend aufgeteilt, bei z.B. 24 konnte dann entweder jede Karte nur 8 Lanes bekommen, häufiger eine 16 und die anderen beiden 4, oder es wurde ein sog. Multiplexer eingesetzt, der im Grunde nur sehr schnell zwischen den Datensätzen hin und her schaltet. Was den Datendurchsatz insgesamt aber ebenfalls deutlichst verringert. Mit 40 Lanes kann man immerhin 2 Karten 16x und eine 8-fach ansteuern. Was genau mit 44 Lanes gemacht wird, ist mir allerdings schleierhaft, normal gab’s bisher nur genaue 2er Potenzen. Ein 12er Anschluss klingt ungewöhnlich. Wie gesagt, ich steck da nicht mehr ganz drin, deshalb schrieb ich weiter oben schon sinngemäß: frag den jeweiligen Händler, ob und wie viele Grafikkarten in der jeweiligen Kombination CPU+Board wirklich anschließbar sind. Und auch, dass die kleineren Leitungen zunächst nicht wirklich ins Gewicht fallen bei der Datenübertragung in die GraKa. Es wurde hier glaub schonmal ausgerechnet, dass es einige GB große Szenen benötigt, um in Octane den Verzug der Datenübertragung zur Karte überhaupt spürbar in Sekunden messen zu können, wenn eine Grafikkarte mit 8x anstatt 16x angeschlossen ist. Und danach beginnt ja erst das eigentliche Rendern, das auf einer einzelnen 2060 Super auch nicht so rasant von statten geht. Insgesamt würde man sich aber in einem Bereoch deutlich über Deinem Budget bewegen, wollte man alle diese Stolperfallen ausräumen. Angefangen bei CPU und Board, aber auch mit mehreren und teureren Grafikkarten. Das hast Du ja in mehreren Beiträgen deutlich zurückgewiesen, und Möglichkeiten gefunden, die Dir eher liegen. Es ist ja nicht so, dass man mit all den o.g. Systemen gar nicht arbeiten könnte.