Jein. Mit Einzelkomponenten eher als mit vorkonfigurierten Rechnern wie bei agando.
Wenn man letztere selbst weiter konfiguriert, rufen die Shopbetreiber deutlich höhere Preise pro Komponente ab als bei einer eigenen Zusammenstellung. Ich habe das gerade in 5 Shops probiert, und es ist immer das gleiche. So wird die 2070 Super gerne ab 600,- verkauft, man bekommt aber schon einige Modelle um die 500,- EUs.
Bei einer eigenen Zusammenstellung musst Du wieder den Zusammenbau finanzieren, und der liegt je nach Shop auch zwischen 50-100,- - so wie Win 10, dessen Installation und aller Treiber nicht zu vergessen, was bei Deinem OMEN Rechner übrigens noch nicht dabei war. Mit dem beiliegenden Free-DOS lässt sich halt schlecht rendern.
Das eigentliche Problem bei der eigenen Zusammenstellung: Auch wenn die Konfiguratoren schon das Schlimmste verhindern (z.B. dass der Rechner gar nicht erst startet), (er)kennt man oft erst nach einigen Versuchen mit diversen Komponenten, was wirklich gut zusammen spielt. Deshalb mein Verweis auf FuchsundVogel.de, die zumindest mal vor hatten, GPU Rechner zu konfektionieren und zu verkaufen, wozu sie aufgrund ihrer Erfahrung sicher die Kompetenz besitzen. Das ist “in klein” etwa die Arbeit, die bei teuren Geräten wie Dells, HPs oder Apples gemacht wird, um optimale Konfigurationen anbieten zu können.
CPU und Board werden immer zusammen laufen, da man Erstere von vorne herein nur auf prädestinierte letztere bekommt. Anders gesagt: die CPU passt nur auf Boards, mit denen sie auch arbeitet. Beim RAM jedoch geht es schon los, dass die Riegel querschießen könnten, s.u.. Auch wenn bestimmte Kennungen idR. eine bestimmte Bandbreite an RAMs zulassen und diese fast immer auch zusammen arbeiten: die Board-Hersteller verweisen extra auf getestete Riegel. Und wenn das selbst bestellte RAM nicht läuft, kann man den erstmal umtauschen gehen. Oder auch nicht, je nach Shop ^^. Dafür stellt einem aber der Shop den Rechner zusammen und testet die Funktionalität.
Festplatten arbeiten wiederum idR. mit so gut wie allen Boards zusammen (die M.2 SSD-Bänke sind hier die Ausnahme. Hat das Board keinen Slot dazu, kann man halt kein M.2 einbauen ^^). Bei den Grafikkarten kommen zwei Sachen zusammen: die Stärke und Anschlüsse des Netzteils einerseits (ersteres kann man aber ausrechnen), bei mehreren Karten andererseits, ob das Board genügend PCIe Slots dazu besitzt. Optimaler Weise PCIe 16x (=16-fach) für die schnellste Datenübertragung. Auch wenn die gerade bei kleinen Octane-Szenen gar nicht mal so Ausschlag gebend sein soll. Gemessen habe ich das nicht, eventuell andere hier im Forum.
Und so geht das Komponente für Komponente weiter. Viel Theorie. Obs läuft, sieht der Shop bei seinen Tests. Ob alles rund läuft, sieht man erst nach ein paar Tagen oder Wochen der Arbeit. Ich hab hier noch einen allerdings älteren PC rumstehen, der beim Hochfahren jedes Mal die RAM Riegel durchtestet, als ob er nach irgendwas suchen würde. Ein Kaffee reicht da zum Hochfahren nicht (ja der säuft). Und wehe, man macht bei dem nen Browser auf und will schnell was im Netz suchen …
Sowas ist nicht die Norm, kann aber eben durchaus passieren 
Lange Rede schwacher Sinn: ich würde bei einem festen Budget gucken, ob son Konfigurator unter 1.200 bleibt, wenn ich erstmal nur Board, CPU-Lüfter wenns den braucht und ganz evtl. auch das Netzteil tausche. Wobei man das erst braucht, wenn auch neue oder größere Grafikkarten anstehen (nein würde ich nicht, aber ich baue mir die Dinger meistens und schon lange selbst zusammen ^^).
Alles andere - mehr RAM, weitere HDD oder Grafikkarten etc. kann man problemlos später erweitern (Das RAM kennst Du dann ja, steht in der Lieferliste). Und so schwierig ist selbst ein Netzteileinbau nicht. Am besten einen Kumpel dazu holen, der sich damit aweng auskennt.
Oder eben wie von Pardalis vorgeschlagen, Fluppster fragen. Bevor Du wieder fragst: ja, auch ein Kollege hier im Forum. Suchen, Webseite raussuchen, anrufen/mailen. Die beißen nicht 