Eigentlich hatte die Kernfrage mit dem Osterhasen und der Siggraph zu tun ![]()
Nein im Ernst: Ich wusste gar nicht, dass so ein großes Bedürfnis nach einem überarbeiteten Partikelsystem besteht, mir kommt vor in den Foren werden auch relativ wenig Fragen dazu gestellt. Vielleicht heißt das aber auch nur, dass es die wenigsten nutzen…
Du hast schon recht, TP ist schon sehr eigen in der Bedienung, man braucht für die simpelsten Dinge ewig (zB einen Partikeleffektor mit Falloff einstelln… na gute Nacht). Vielleicht sollte Maxon aber da eher das Standard-Partikelsystem um einige Dinge wie Kollisionen/FollowSpline etc. erweitern, anstatt da TP komplett umzukrempeln. Das würde dem Großteil der User reichen, und für Hardcore-Partikelsachen mit absoluter Kontrolle muss man eben an TP ran. Heißt aber nicht, dass Maxon es nicht auch vereinfachen/erweitern sollte.
Also da muss ich dir widersprechen. Gerade die letzten Module wie Hair oder Mograph zeigen, dass die Integration wirklich gut funktioniert. (Habe nicht so viel Erfahrung mit Mograph, aber mit Hair hatte ich jedenfalls keinerlei Probleme im Workflow. Das einzige was ich zu beanstanden habe ist, dass es mittlerweile 4 verschiedene Kollisons-Tags gibt, jedes Dynamics-System seine eigene Gravitation, Wind, etc hat, obwohl sich sogar da die Effektoren vom Standard-Partikelsystem verwenden lassen. Das ist meines Wissens nach in anderen Programmen auch nicht anders gelöst, da braucht auch jedes Dynamics-System seinen eigenen Solver und Kräfte.)
Und die R10 hat gezeigt, dass auch das nicht zutrifft. Gesamte Timeline neu, gesamtes Mocca neu, wo lässt sich da behaupten, dass Cinema auf bestimmten Prinzipien beharrt?
Und die meisten Workflow-Prinzipien, nach denen C4D arbeitet, sagen mir persönlich sehr zu. Drum verwend ich es.
lg
Günter