ja so gehts schon los - siehe:
..mal kucken wie die digitale Welt in ein paar Jahren aussieht.
ja so gehts schon los - siehe:
..mal kucken wie die digitale Welt in ein paar Jahren aussieht.
Würd ja gerne seine prompts sehen, mit denen er wochenlang finegetuned hat. Das bild ist 0815 midjourney. Vllt spendet er das preisgeld ja…
auf jeden fall hat er geschrieben das er mit gigapixel das bild hochgerechnet hat (midjourney spuckt bilder ja glaub ich nur bis zu ner auflösung von x aus)..waren vermutlich auch nur 5 klicks…und ja > ich glaub auch nicht das er sich noch x std. mit finetuning beschäftigt hat, aber irgendwie muss er ja was rechtfertigen um seine haut zu retten…
Japp, so siehts aus. Das ist wie bei einem Maler und einem Auftraggeber, der dem Maler immer wieder Wünsche äußert. Trotzdem hat der Maler das Bild gemalt, ist also der ausführende Künstler.
Wie kann man denn das Bild feintunen? Dachte, MJ - Ergebnisse lassen sich nicht reproduzieren sondern es entseht immer eine Variante des Bildes? ODer etsteht das exakt gleiche Kunstwerk, wenn ich genau die gleichen Prompts eingeben würde?
man kann es hochskalieren lassen. Vllt meint er das ![]()
Würd mich auch gern belehren lassen wie das feintuning in MJ geht.
“beta Upscale redo” macht Details weg, aber das kanns ja nicht sein ![]()
“Ich habe mit einem bestimmten Befehl rumexperimentiert, den ich zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen werde, und damit Hunderte Bilder erschaffen. Nach vielen Wochen des Finetunings und der Kuratierung meiner Schöpfungen habe ich meine Top drei ausgewählt und sie, nachdem ich sie mit Gigapixel AI hochgerechnet habe, auf Leinwand drucken lassen.”
Denke, er hat so lange an der Kombination der Prompts gearbeitet, bis ihm das Ergebnis gefallen hat. Da die Festplatte dann voll mit Bildern war, hat er sich welche ausgesucht. Das Wort “kuratieren” zu nutzen, verleiht seiner “Schöpfung” dann noch mehr künstlerischen Touch.
Ist imho trotzdem keine “Kunst”, ein paar Wörter in eine AI zu ballern und zu gucken, was da cooles bei herauskommt. Schließlich ist das erste Bild immer das Ergebnis der KI, man weiß nicht, wie es aussehehn wird. Das dann feinzutunen, mag vllt sein Verdienst sein, aber da ist auch viel Randomness im Spiel.
Finde ehrlich gesagt, dass man da keine Preise verleihen sollte, zumindest nicht, wenn auch “menschliche” Kunst in der gleichen Kategorie vertreten ist.
Aber Colorado State Fair klingt jetzt nicht nach nem renommierten Kunstpreis. ![]()
Hatte ich nicht gelesen, dass es bei dem Preis um digitale Kunst ging? Dann kann man ihm doch gar nichts vorwerfen…
Digital heißt doch nicht AI.
Aber AI ist ein digitales Instrument.
Oder Arbeitsmittel.
Oder wie auch immer Du es nennen willst.
AI ist mehr als ein Instrument.
In einer Musik-KI-Software die Wörter “Techno, Beats, 4totheFloor, PaulKalkbrenner” und “tanzbar” einzugeben, macht dich nicht zum Musiker. ![]()
MJ ist ein Zufallsgenerator. Es braucht null künstlerische Leistung ein paar Wörter einzutippen.
Aber dann könnte man wohl auch darüber diskutieren was Kunst ist. (Banane mit Gaffa an Wand kleben?)
und wo ist das Urheberrecht? Beim PC der dein Bild gerendet hat, oder?
oder ist das nun whataboutism?
Nope. Aber es kommt Musik raus.
Aber nicht meine, sondern die der KI.
Wenn traditionelle “Künstler” Farbbeutel an die Wand klatschen, haben sie auch keinen großartigen Einfluss mehr drauf, wie die Farbe runter läuft. Es ist halt eine neue Richtung. Die muss nicht jedem passen und ich verstehe auch zu wenig von Kunst (Für mich isses welche, wenn ich’s interessant finde und mich damit beschäftigen mag) um die “Arbeit” zu bewerten.
Es von vornherein zu verteufeln grenzt meiner Meinung nach an: “Das kann nix Vernünftiges sein - ham wir noch nie so gemacht.”
Jedem sei seine Meinung zum Thema gestattet. Ich wollte nur drauf hinweisen, dass der gute Mann im Endeffekt einen Rechner mit einem Programm als Werkzeug verwendet hat.
So wie alle anderen Teilnehmer auch.
Keiner sagt, dass nichts Vernünftiges dabei herauskommt, das ist nicht das Thema dieser Debatte.
Es ist kein Werkzeug, es ist ein Generator. Das ist ein Unterschied. Aber egal. Man dreht sich im Kreis.
edit: und falls das nicht so rüberkommt…es geht nicht darum zu sagen, dass AI keine Daseinsberechtigung hat, weil es neu und anders ist. Oder es zu verteufeln. Aber es ist keine Kunst, Wörter einzutippen und sich dann hinzustellen und Künstler zu nennen.
Man ist eher ein Supervisor oder Art Director und sagt dem Artist, was man gerne wie hätte. Aber selbst das ist unpräzise, weil das Ergebnis von MJ schwierig zu kontrollieren ist.
Ist zumindest meine Meinung zu dem Thema. ![]()
Das ist das Problem bei dieser Geschichte: es braucht neue Definitionen. Bis gerade (aktuelle Documenta, aktuelle Weltkunstschau) wurde Kunst im sozialen Sinne neu definiert (neu heißt zusätzlich, nicht umdefiniert) im Sinne von „Das Kunstwerk hängt nicht vor Dir an der Wand (ältere Definition), es entsteht auch nicht mehr nur im Kopf des Betrachters (eine Art „Beuys‘sche Definition“ der Synergie zwischen Werk und Betrachter), sondern im Austausch dieser Synergien zwischen den Betrachtern.
Hier wird durch die Nutzung der AI, oder besser Machine Learning, von AI ist das ja alles noch weit weg, wieder eine neue Ebene ins Spiel gebracht. Ich würde mich nicht Künstler nennen wollen als der Gewinner des Preises. Wenn ich jedoch die Software selbst trainieren würde, um auf solche Ergebnisse zu kommen, sieht das vllt. schon anders aus. ABär wie man hier chin ganz gut ablesen kann, wird es auch längerfristig sehr unterschiedliche Meinungen zu dem Thema geben.
Apropos rendern: tatsächlich stehen z.B. Renderings und Photos urheberrechtlich in DE nicht auf der gleichen Stufe, mit der Begründung, dass ja jemand, der eine genaue Anleitung zur Entstehung und zum Rendern eines Bildes bekäme, das Bild exakt nachstellen könne. Finde ich auch kritisch, diese Betrachtungsweise. Wenn ein Photograph ein Tutorial raushaut und Du es nachstellst, kommt demnach nicht das gleiche Ergebnis dabei raus, weil schon minimale Dinge anders sind. Luftfeuchtigkeit, Haarlänge, Schuhgröße, wasweißich. Hoffentlich wird sowas auch mal kritischer unter die Lupe genommen. Ist aber ein geringfügig anderes Thema, musste nur raus ^^
Ich vermute mal das dieses Szenario zu einem Umdenken bei Künstlern führt. Hätte ich an diesem Wettberwerb teilgenommen, würde ich mich z.B. beim nächsten Wettbewerb vorab per mail oder so informieren ob der Einsatz von KI-Generatoren zugelassen ist und würde bei positiver Antwort evtl. an dem Wettbewerb nicht mehr teilnehmen. Wieso sollte ich zu der Häfte gehören die unzählige Std. investieren um dann am Ende wieder von einem fix generierten KI-Bild geschlagen zu werden.
Es könnte auch zu gesplitteten Wetbewerben führen, wo eindeutig im Vorfeld die Richtlinien aufgestellt sind. Hier dürfen nur KI-Generierte Bilder eingereicht werden und hier nur von Menschen produzierte mit Qualitätssiegel und so (only human made/generated).
Interessant wird es immer an dem Punkt wo es ans existenzielle, also ans Geld geht. Die Industrie möchte natürlich noch effizienter und günstiger produzieren, das war schon immer so. Alle die davon bettroffen sind, schreien logischerweise auf. Ich denke das beginnt auch schon bei diesem Wettbewerb, denn die Leute nehmen daran ja nicht nur zum Spaß teil.
Produktdesigner haben ja auch schon tolel Werkzeuge bekommen. Ich will ne neue Handtasche oder einen neuen Schuh entwickeln - schön wenn ich mir aus 1.000 Versionen eine Version aussuchen kann und im nächsten Schritt von der Auswahl nochmal 1.000 Varianten erstellen kann und fertig, auf Basis von ner Simplen Handzeichnung mit ein paar Kurven. Das ist extrem praktisch und einfach günstiger - was soll man dagegen sagen. So einen Vorteil gibt man nicht mehr auf - den baut man eher noch weiter aus.
Wieso brauchen wir noch Architekten im klassischen alten Sinne. Ich brauch doch nur ein Interface wo ich sage - da ist ein freies Grundstück, da soll ein Einfamilienhaus darauf und darf nicht höher als 5 Stockwerke hoch sein. Sattelitenbilder dafür sind da - generier mal Varianten mit richtiger Statik, GEbäudestil passen zum Stadtbild der umgebenden Gebäude, Raumaufteilung 2,3,4 Zimmer , etc - da wähl ich dann wieder aus meinen Varianten draus und wenn ich die hab > mach mir doch per Klick bitte meine Exterior & Interiorvisualisierungen fotorealistisch gleich mit und fertisch - alles bis ins kleineste Teil ohne Fehler durchgerechnet. Da kann ich mir doch den Architekenten sparen und die unzähligen 3D Artists die auf Exterior & Interior Visualisierung & Animation spezialisiert sind gleich mit inkl. der richtigen realen Umgebung. So´n Ding gibts glaub ich noch nicht, aber danach würden sich die Endkunden/Planer doch einfach nur die Hände lecken.
Ist alles nur so ne Gedankensielerei von mir. Ich möchte die KI nicht schlecht machen - die kann nichts dafür ud persönlich finde ich sie sich daraus ergebenden Möglichkeiten interessant. Ich bin mal gespannt wie schnell das ganze Fahrt auf nimmt, in welchen Bereiche solche KI-Generatoren alle Einzug halten werden und wohin das ganze am Ende führt kann man auch nur spekulieren, bzw. Stück für Stück beobachten.