Also, ich bin ja kein Steuerberater, beschäftige aber einen.
Wenn ich es recht weiss, dann konnte ich früher über 2 Jahre abschreiben und muss es jetzt über 3 Jahre tun. Das ändert sich ja alle 5 Minuten, daher befasse ich mich mit diesen Dingen kaum selbst.
ABER: Es muss kein Nachteil sein, wenn eine Anschaffung über einen längeren Zeitraum abgeschrieben wird, das ist Dir sicher klar, oder?
Z.b. kann es ja sein, daß Du im Jahr der Anschaffung wenig verdienst, in den beiden darauffolgenden Jahren aber viel verdienst. Dann freust Du Dich darüber, daß Du noch abschreiben kannst. Die Abschreibung wäre im verdienstarmen Jahr ja leider “verpufft”.
Insgesamt ärgert mich der Quatsch auch, ich hatte ein gutes Jahr und würde gern den Gewinn durch Investitionen senken. Das geht aber nicht so einfach und daher investiere ich halt auch nicht.
An die Börse mit dem Zaster, von dem Gewinn die Steuern zahlen und nach der Spekulationsfrist verkloppen. Zwischenfinanzierung durch bereits versteuertes Geld erledigen oder einen günstigen Kredit. Lohnt allemal mehr, als arbeiten. Man braucht allerdings Nerven. Und dann kommt es echt nicht mehr drauf an, ob Du den Rechner überhaupt abschreiben kannst, oder nicht. Work less, make more.

Jens
P.S: Mein leichtsinniger Umgang mit Geld soll natürlich kein Beispiel sein und das ist auch keine Beratung gewesen.
P.P.S: Du kannst natürlich auch einen Rechner wieder vekaufen, den Du nur zu einem Drittel abgeschrieben hast. Die Abschreibung endet dann, Einnahme verbuchen und in den nächsten Rechner stecken. Von dem kannst Du dann wieder ein Drittel abschreiben usw. Wenn ich das recht interpretierte, dann hat die Abschreibung mit dem Wertverlust des Investitionsguts zu tun. Und der ist halt nicht so hoch, wie man es gern hätte - was der Wiederverkaufswert ja auch zeigt.
P.P.P.S: Fuer mich ist es egal, ob ich mein Geld dem Finanzamt nachwerfe, oder dem Steuerberater. Weg isses allemal.