Nein, glaube ich nicht. Die Tools sind dazu zu kompliziert zu bedienen bzw. die, die einfach zu Bedienen sind, sind zu eingeschränkt und produzieren nur mangelhafte Effekte. Der Punkt ist einfach der: Wenn so viele Leute wirklich Wasser-/ Flüssigkeitssimulationen bräuchten wie du das unterstellst, wäre RealFlow spottbillig, weil es sich dann in Massen verkaufen würde oder die Leute hätten schon seit Jahren, unabhängig vom hohen Preis, Maya Unlimited Lizenzen wie die Wilden gekauft. Beides ist bis heute nicht eingetreten (neben anderen Hinderungsgründen wie langsame Simulationsgeschwindigkeit z.B.), was man als Indiz dafür sehen kann, dass der Bedarf vergleichweise gering ist oder aber wie schon erwähnt die Bedienung (noch) nicht intuitiv genug ist, um größere Mengen User zufriedenzustellen. Nicht umsonst beschäftigen Filmstudios ganze Heerscharen von TDs nur mit solchen Sachen.
Von daher wäre ein Fluids-Modul fast schon eine Fehlentscheidung und sicher in geschäftlicher Richtung ein Desaster. Wegen dem hohen Aufwand, es universell einsetzbar und physikalisch exakt zu machen müßte es teuer sein und damit würden es vergleichsweise wenige Nutzer kaufen. Du darfst nicht vergessen, dass ein solches Modul eben mit RealFlow oder Maya konkurrieren müßte, und die sind schon seit Jahren allein auf weiter Flur (abgesehen von noch komplexeren wissenschaftlichen Tools).
Ich sehe da einfach kein Potential - die VFX-Industrie braucht nur wenige solcher Tools und ist schnell gesättigt bzw. entwickelt diese selbst und zum Aufpeppen von Architekturvisulaisierungen wäre es Overkill - eine Ente, die über den Teich schwimmt und dabei Wellen erzeugt kriegt man ohne Fluidsimulation hin genauso wie Springbrunnen, Wasserfälle oder sich füllende Gläser.
Mylenium