Sehen wir da schon eines der kommenden Module ?

Lass Euch kaum Zeit zum Luft holen g
Also Hair kam nach Weihnachten!

[Nachtrag]: doch schon zu Nikolaus (thx Janosch)

Beruhig dich :wink:

Aber ich denke auch, dass noch irgendwas kommt. Sonst hätte man mit der R10 ja echt bis zum Geburtstag und bis zum Fertigwerden der Demo-videos/Handbücher warten können. Aber ein Wasser-Modul? Ich weiß nicht. Schreien zwar einige danach, aber brauchen werden das die wenigsten.
Darüber hinaus gibts bei CGTalk irgendwo einen Link zu einem Interview einen der Sony-IW-Leute, und da hieß es, Sony-IW entwickelt eigene Hair/liquid-tools. Denke mal be dein Shots, mit denen Maxon da wirbt, wurde vor allem Bodypaint eingesetzt.

Chris

C4D-Boulevard-News aus Erster Hand :wink:
Aber hast recht - “merkwürdiges” Bild. Bin gespannt. Evtl. isses auch nur mit bekannten Mitteln gezaubert…

renderbaron

Nein, wohl eher nicht. Das Bild dürfte - wie gemeinhin bekannt - in Relation zur Verwendung von Bodypaint bei SonyPictures IW stehen. Fluids sind sicher schön zum rumspielen, aber selbst mit unserer Maya-Lizenz haben wir die kaum für ernste Sachen genutzt. Dann doch lieber ein aufpoliertes AR, integriertes XFrog, Crowd-Simulation, eingebaute “richtige” Instanzen, bessere Dynamics, Stormtracer, Compositing Tools (vielleicht tut uns ja Maxon den gefallen, und übernimmt “Spider” von Per-Anders, wenn es denn jemals fertig werden sollte g) oder was auch immer.

Mylenium

und Hair kam doch zum Nikolaus :slight_smile:
sonst wäre der Spruch “ja ist denn heut schon weihnachten” wohl für die Hose gewesen.

Hmm. Ich denke, wenn es ein einfach zu bedienendes aber kraftvolles Wassertool gäbe, würde es mehr bewegtes Wasser in Szenen geben. So ähnlich wie mit Hair, jetzt haben viel mehr Bilder Wiesen und Haare :wink:

Ich finde es immer wieder beeindruckend, was Maxon auf die Beine stellt. Wenn z.B. Mocca 3 so funktioniert wie angespriesen stecken da einige Kilos an Hirnschmalz drin. Scheinbar kann Maxon auch gewaltige Aufgaben bewältigen, was mich in meiner Skepsis, ob man einfach mal so ein Fluidsystem entwickeln kann und ob dies wirtschaftlich Sinn macht, nicht gerade bestärkt.

Vor dem Wasser hätte ich dann aber gerne noch echte Tiefenmasken :slight_smile:

Wolln uns ja nur ein bisschen die Zeit zum ReleaseR10 vertreiben :wink:
Spruch: “Abgefahrene Bilder mit CINEMA4D R10”.
Und jetzt denkt Euch mal das Wasser weg und die haare, wenn die wirklich mit Sony’s Zeugs gemacht wurden.

Was die da mit BodyPaint auf die Beine gestellt hätten - WOW

Du scheinst ja an allem, was Maxon betrifft, wie die Finanzwelt an Allen Greenspans Lippen zu hängen :slight_smile: Das nenne ich einen wahrhaft begeisterten Fan!

Wieso hätten, sie haben.

?

zu Deiner Signatur: mit Mocca3 könnte man jetzt " nicht mehr" dran hängen g

Du solltest vor allem Bildern die zu Werbezwecken benutzt werden kein Glauben schenken. Bei einem Film wird eine Kombination verschiedenster Packete verwendet. Wie sogar spezifisch nachzulesen ist wurde Bodypaint für Texturing und Cinema in der Matte Abteilung benutzt (typisch SPI Pipeline – CA ist immer noch Maya basiert, andere Teile der Pipe Houdini). Das heisst nicht, dass die Bilder die du da siehst, alleine und ausschliesslich in Cinema entstanden sind, sondern eigentlich das komplette Gegenteil – du findest auf vielen Seiten auch Bilder zu Werbezwecken bei denen die angepriesene software garnicht zum Einsatz kam. Und nicht hinter allem Steckt ein tieferer Sinn :wink: Maxon hat das Recht damit zu werben, sie hätten das sogar wenn da nur nen Fleck in Bodypaint gemacht wurde, sofern sie denn ne Erlaubnis bekommen. Ist hier nich der Fall, aber das mal nur als Beispiel :wink:

Nein, glaube ich nicht. Die Tools sind dazu zu kompliziert zu bedienen bzw. die, die einfach zu Bedienen sind, sind zu eingeschränkt und produzieren nur mangelhafte Effekte. Der Punkt ist einfach der: Wenn so viele Leute wirklich Wasser-/ Flüssigkeitssimulationen bräuchten wie du das unterstellst, wäre RealFlow spottbillig, weil es sich dann in Massen verkaufen würde oder die Leute hätten schon seit Jahren, unabhängig vom hohen Preis, Maya Unlimited Lizenzen wie die Wilden gekauft. Beides ist bis heute nicht eingetreten (neben anderen Hinderungsgründen wie langsame Simulationsgeschwindigkeit z.B.), was man als Indiz dafür sehen kann, dass der Bedarf vergleichweise gering ist oder aber wie schon erwähnt die Bedienung (noch) nicht intuitiv genug ist, um größere Mengen User zufriedenzustellen. Nicht umsonst beschäftigen Filmstudios ganze Heerscharen von TDs nur mit solchen Sachen.

Von daher wäre ein Fluids-Modul fast schon eine Fehlentscheidung und sicher in geschäftlicher Richtung ein Desaster. Wegen dem hohen Aufwand, es universell einsetzbar und physikalisch exakt zu machen müßte es teuer sein und damit würden es vergleichsweise wenige Nutzer kaufen. Du darfst nicht vergessen, dass ein solches Modul eben mit RealFlow oder Maya konkurrieren müßte, und die sind schon seit Jahren allein auf weiter Flur (abgesehen von noch komplexeren wissenschaftlichen Tools).

Ich sehe da einfach kein Potential - die VFX-Industrie braucht nur wenige solcher Tools und ist schnell gesättigt bzw. entwickelt diese selbst und zum Aufpeppen von Architekturvisulaisierungen wäre es Overkill - eine Ente, die über den Teich schwimmt und dabei Wellen erzeugt kriegt man ohne Fluidsimulation hin genauso wie Springbrunnen, Wasserfälle oder sich füllende Gläser.

Mylenium

Nein, glaube ich nicht. Die Tools sind dazu zu kompliziert zu bedienen bzw. die, die einfach zu Bedienen sind, sind zu eingeschränkt und produzieren nur mangelhafte Effekte.

C4D zeigt am besten, dass man auch unkompliziertere Programme entwickeln kann, die gute Ergebnisse erzielen.

Der Punkt ist einfach der: Wenn so viele Leute wirklich Wasser-/ Flüssigkeitssimulationen bräuchten wie du das unterstellst, wäre RealFlow spottbillig, weil es sich dann in Massen verkaufen würde

Wenn so viele Leute wirklich Wasser-/ Flüssigkeitssimulationen bräuchten, würden sie RealFlow kaufen, egal um welchen Preis, eben weil sie es brauchen. Mal abgesehen davon, dass ich Realflow ziemlich günstig finde, wächst der Preis auch mit der Nachfrage und nicht umgekehrt.

Wasser braucht man mind. so oft wie Haare, meine These.

Hallo Jack,

hier noch ein Link zu deinem Bild:

http://forums.cgsociety.org/showthread.php?threadid=413414

Ich denke das man Wasser nicht oft braucht.
Sogar eher selten.

Aber man würde es öfter zum verschönern einsetzen.
Oder wenns flexibel gemacht ist zweck entfremden.
Strömungsverhalten braucht man auch für andere Elemente.

Fänd es ehh unsinnig ein Wassermodul herzustellen.
Ein Strömungsmodul müsste es sein.
Mit verschiedenen Möglichkeiten: Partikel strömen lassen, oder für Flüssigkeiten die extra “Haut”-Berechnung der Flüssigkeit. Metaballs wären hier unzulänglich.

Thx, anscheinend wirklich nur BP

sondern um alle Flüssigkeits-, Gas- und Plasmaphänomene. Dafür wird Pyrocluster angepriesen und dafür taugt Pyrocluster nix.

Und jetzt zähl mal nach wie oft hier nach Explosionen und Feuerbällen gefragt wird.

Gerade das wackelige und unglaublich rechenintensive Realflow schreit doch nach ner ordentlichen Anti-Nextlimit-Konkurrenz. Und immerhin entwickelt ja auch Samir im Rahmen von DPIT 4 ein Fluidsystem für C4D.
Meines Erachtens gehört ein Fluid-System in jede Applikation, die dem eigentlichen Ziel von Pyrocluster gerecht werden will.

renderbaron

Nein, glaube ich in dem Fall nicht. Du kannst nicht die die mathematisch-physikalische Seite einfach so hinstellen, als wäre es willkürlich erzwungen - wer weiss denn im realen Leben schon, welche Oberflächenspannung bestimmte Flüssigkeiten haben, welche Dichten, welche thermischen Expansionseigenschaften? All das muss berücksichtigt werden und du als User mußt, wenn du eine realistische Simulation haben willst, damit umzugehen wissen. Selbst unter der Annahme, dass du einen schnellen, effizienten Algorithmus hast, hättest du noch das Mensch-Maschine-Schnittstellenproblem aufgrund dieser Umstände.

Du solltest auch nicht dem gemeinhin verbreiteten Irrglauben verfallen, dass jeder Navier-Stokes-Solver gekoppelt mit einem Volumenrenderer automatisch eine “Fluidsimulation” ist, denn dass stimmt einfach mal nicht. Im Moment wird auf dem Gebiet noch so viel geforscht, da ist mit Sicherheit noch nicht das letzte Word gesprochen und da ist alles dabei - von Partikelsystemen über Gridsolver bis hin zu geometriebasierten Ansätzen (ähnlich Clothsimulation).

Nein, keinesfalls. Ich mache nun wirklich genug technische Visualisierungen bis hin in die feinsten Details (Kühlanlagen, osmotische Membranen, Brennstoffzellen, Recyclingkriesläufe, Reinigungskreisläufe), aber ich wüßte nicht, dass ich mir für derlei arbeiten jemals echte Flüssigkeitssimulationen gewünscht und diese auch gebraucht hätte.

Ich denke, da liegt dein größter Denkfehler - genaue Simulationen müssen keine visuell ansprechenden Resultate ergeben und umgekehrt ist es selbst dem pingeligsten Kunden wurscht, wie du deine Flüssigkeiten animierst, solange das Resultat ansprechend ist.

Ich würde wirklich gerne wissen, was du mit einem vollwertigen Fluidmodul machen würdest, wenn es das denn gäbe. Ich glaube kaum, dass sich all zu viele von uns mit Dingen, wie sie in “Open Season”, “Ice Age 2” oder “Poseidon” zu sehen sind, beschäftigen und einem solchen Modul viel Beachtung schenken würden.

Mylenium

Mylenium,
Du argumentierts gut (wirtschaftliche Aspekte, Angebot / Nachfrage) aber dabei gehst Du immer nur von Deinen Wünschen aus. Ich glaube auch, dass es viele User gibt, die Flüssigkeiten und ähnliches sehr gerne implementiert sehen würden - mich eingeschlossen. Da muss man sich natürlich auch die Frage gefallen lassen… “und was machst Du dann damit”. Öhm… Wasser? :wink: Nein, ehrlich, vielleicht sind Liquids ein Spezialgebiet, dass nur ein Teil der User benötigt, aber dafür interessiert mich z.B. Sketch and Toon oder MoGraph nicht sonderlich - dennoch scheint es einen Markt dafür zu geben. Was die Simulation von Flüssigkeiten betrifft - eine Lösung analog zu PhyTools wäre doch nicht schlecht. Sprich: muss nicht wissenschaftlich genau sein, nur überzeugend aussehen. Und das angeführte Beispiel “Hair” finde ich auch nicht schlecht - die Anfragen nach Fell und Gras waren bei weitem nicht so oft zu finden wie Fragen nach Wasser. Insofern glaube ich nicht dass, ein derartiges Modul ein wirtschaftlicher Totalreinfall wäre. Und den hohen Preis von Realflow kann man doch auch umgekehrt belegen: Wenn es nicht User gäbe, die bereit wären eine Solche Summe für Liquids auszugeben, würde Nextlimit sicherlich weniger verlangen müssen, oder?
Gruß aus München
André

Ja, oder sie sollten sich auch gleich noch Samir Kharchi (DPIT Nature Spirit) mit ins Entwickler-Boot holen! ;o)
Und nachdem ja jetzt Paul dabei, wage ich zu hoffen, daß seine Solid Splines und der Wireshader vielleicht auch noch ihren festen Platz als Standardausstattung in C4D finden werden. Sind zwar nur Kleinigkeiten, die sich auch anders lösen lassen, aber praktisch wäre es dennoch. ;o)