STL Export für cnc fräse

Da die suchfunktion ja mit 3 buchstaben nichts anfangen kann. (stl)
frag ich das mal in einem neuen thread.

Was muss man beim export beachten?
Müssen alle Objekte zu einem verschmolzen sein?
Oder klappt dass auch mit mehreren objekten?

Bin für alle Tipps dankbar :slight_smile:

hallo tim,

deine frage ist etwas unkonkret, da man ja nicht sieht was du
als szene/objekte hast.

die objekte sollten “geschlossene shapes” haben.
ein konvertiertes, verbundenes boole a+b, aus 2 wüerfeln bspw.
kommt als 2 körper an.
gruss m

ah ok. danke
Wusste nicht worauf es ankommt bei der Fragestellung.
Es geht um meinen Audi S1

WAH !!!

Den kannst Du IMO schlecht mit einer CNC-Fräse erstellen lassen, es sei denn das ist ein hochteures 5-Achsen-Gerät, allerdings ist da auch die Erstellung des Modells nicht billig.

Check doch mal die anderen Rapid Prototyping-Verfahren und schau gleich mal bei www.xyz-print.de vorbei, wobei wir doch auch hier einen resident SLA-Anbieter im Forum haben, oder nicht ?!

Gruß,
Michael

Das ganze will ein kunde selber Fräsen!

Was er für Gerätschaften genau hat weiß ich nicht.
Hat aber sowas schonmal gemacht von daher.

Wie oben geschrieben in dem Fall dann egal :wink:

Dachte halt an irgendwelche Tipps die ich Vorher beachten sollte.
Z.B. Sind die Räder ja nciht mit dem Rest verbunden etc. Sind ja eigentlich alles einzelteil…

Werde wohl mal nachfragen müssen, was er da genau braucht.

Danke schonmal :slight_smile:

Bin aber weiter für Tipps offen.)

hallo tim,

dein auto (tolles teil) ist ja zum rendern gemoddelt, sprich besteht bestimmt aus mehreren teilen/objekten.
am ende der stl/sla oder auch cnc (auch 5 achsen-systeme) daten bereitstellung sollte dort generell eine eins stehen.
ausser du hättest vor spezielle teile später zu montieren.
rendern,prototypen und herstellen haben leider oft ganz unterschiedliche
voraussetzung zueigen.

beim cnc fräsen hast du den vorteil einer toleranz durch den fräser.
doch besprech das besser mit deinem kunden.

gruss michel

prima besten dank michel

das hilft mir auf jeden fall schonmal weiter :slight_smile:

Hi Tidals,

wenn es eine einfach CNC-Fräse ist, dann würde ich die komplexeren Teile wie Spoiler, Räder, Lampen, Frontgrill und so ähnliches separat absichern und fräsen lassen. Danach werden die Teile zusammengefügt.

Bei STL-Export aus C4D achte drauf, dass es auf Faktor 1 ist und geschlossener Volumenkörper ausweisst.

Ansonsten alles zusammen kann bei mir mit 3D-Print erzeugt werden.

gruß

hallo menzinger,

habe ich das richtig verstanden, im 3D-print könnte man das auto
auch drucken, wenn es noch alles einzelteile sind?

habe ich noch nicht gehört; wäre/ist ja stark.

gruss michel

Danke für die Tipps werde ich beachten.

Gut zu wissen. Werde bei Gelegenheit darauf zurück kommen. Aber da in diesem Fall der der Kunde seine eigene Maschine hat
wohl eher nicht :wink:

Danke schön

Hallo Mr Orange und Tidals,

habe gerade erst Eure Fragen gelesen. Bin ziemlich in der Deadline und muss einen Auftrag vor Weihnachten fertig bekommen…

Also zum Thema:

Ich habe ein Dimension SST - 3D- Printer von Stratasys in FDM -Basis.
Das Suppomaterial, der das Modellmaterial im Hinterschnitt in die richtige Position hält, wird im Ultraschallbad weggewaschen. Es ist also
theoretisch bzw praktisch möglich, sämtliche Einzelteile zusammen in STL
und “fertig montiert” direkt printen lassen.

Die mittelalterliche Uhr:
http://protozone.at/files/protozone/104.jpg

ist im Verbund geprintet und nach dem Auswaschen im Bad gleich beweglich. Zwischen den Teilen wird Supportmaterial eingelegt, um ein Verkleben zu verhindern.

Jedoch hängt die Qualität von der Baulage ab. Bei dem Audi beispielsweise ergibt sich bessere Qualität wenn die äusseren Lampe und Reifen liegend gebaut werden.

Hängt also alles von der Form ab.

Bei Fragen gerne bitte per Mail..

Gruß

hallo menzinger,

danke für die auskunft.
das ist sehr gut zu wissen :wink:

übrigens, bei manchen modellen, wie dem differential und dem uhrwerk, wäre
ein referenzobjekt zur besseren vorstellung der größe ganz hilfreich(?).
sind die modelle tatsächlich so stralend,
reinweiss oder ist da etwas photoshop im spiel?

gruss michel

Hallo Michel,

Vom Differential und Uhrwerk gab es verschiedene Größen, die ich beim Alphacam in Stuttgart fotografiert habe, bevor ich das Unternehmen gegründet habe. Das Differential ist aber aus Einzelteilen geprintet und zusammengebaut. Größe ist etwas kleiner als die Faust. Das Uhrwerk ist ca 25 cm lang, 15 breit und 4 cm hoch ( geschätzt )

Die Farbe ist tatsächlich reinweiss wie das Papier. Mein 3D-Printer ist auf Fused Deposit Modelling Verfahren. Der Kunststoffdraht wird vorgeschoben und an der Düse wie beim Heißkleber geschmolzen und dann direkt modelliert ohne weitere Zusatzstoffe.
Die Bilder auf meiner Homepage sind so, wie es auch in Wirklichkeit aussieht, also nicht gekünstelt. Ich will doch den Kunden nicht blenden.

Gruß

Thomas