Gute Idee mit dem Polfilter.
Dunkler wird das Bild dann wenn Du Blende und verschlußzeit gleich lässt.
Wenn Du die gleiche Helligkeit haben willst verlängert sich die Verschlußzeit.
Ideal ist für Texturen natürlich auch eine Software zum reduzieren von Perspektivischer Verzeichnung:
klingt für mich ein bisschen wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen …
Ein guter Polfilter ist nicht gerade billig und wenn du ihn nur für Texturen benutzen willst, dann sehe ichs noch nicht, dass du dadurch so viel Zeit sparst, dass sich die Kosten lohnen würden. Wie viele Texturen fotografierst du denn, die stark spiegeln?
Die anderen Schwierigkeiten wie Helligkeitsverläufe (z.B. auf Wänden), Perspektivverzerrung, Vignettierung, Linsenwölbung hast du ja auch nach wie vor.
Naja, ich hätte schon massenhaft mehr Marmortexturen rausgebracht, wenn ich nicht immer so deutlich darauf zu sehen wäre Leider habe ich selbst (aus eben den genannten Kostengründen) keinen guten Polfilter, und zu selten die Gelegenheit, mir einen zu leihen.
Das funktioniert eh nicht. Polfilter filtern keine direkten Reflektionen (z.B. den Mann hinter der Kamera). Erst wenn ein gewisser Winkel gegeben ist. Schlag mich tot, ich glaube es waren ab 45 oder sogar 90 Grad. Außerdem machen Polfilter keine Spitzlichter weg wie z.B. Metall!!! Nur Glas-, Wasserspiegelungen und ähnliches. - Und natürlich einen geil kontrastigen Himmel
Jo, denke ich auch. Vielleicht könntest du das Problem auf diese Weise lösen, indem du versuchst einen neutralen Hintergrund in die Spiegelung zu bekommen. Zum Beispiel einen grossen Karton nehmen und nur ein Loch für die Kamera reinschneiden, dann ist die Kamera selbst die einzige störende Spiegelung. Zugegeben, sieht recht blöd aus, wenn man damit in der Öffentlichkeit rumläuft
Auf jeden Fall solltest du mal einen Polfilter ausprobieren, ob du damit direkte Spiegelungen auf Marmor wegbekommst. Oder du fragst mal im DSLR-Forum nach, die kennen sich technisch am besten aus.
würde das nacher mit Photoshop über eine entsprechende Einstellungsebene machen. Meine damit die hellen Bereiche rausrechnen. Mußt du sowiso machen um kachelbare Texturen zu erhalten, da du in der Realität selbst bei absolut stumpfen Materialien nie eine gleichmäßige Ausleuchtung findest. spätestens deine Kamera liefert über den CCD und die Optik unterschiedliche Helligkeiten und vor allem Farbverschiebungen ab. Den Kamerafehler kann man übrigens folgendermaßen gut rausrechnen:
1.) Foto vor gleichmäßig ausgeleuchteten weißen Wand
2.) In Photoshop ein Einstellungsebene (Farbton und Sättigung) erstellen und den entsprechende Kanal solang bearbeiten, bis sich die Farbe (weiß) und die Helligkeit über das gesamte Foto angeglichen hat.
3.) Den entsprechenden Kanal abspeichern. Bedeutet zwar etwas Aufwand, dafür hast du allerdings für alle weiteren Texturfotos deiner Kamera schonmal einen Referenzkanal erstellt, den du einfach nur jedesmal anwenden mußt.
Gruß toom
P.S. Und nur so am Rande: Möglichst nicht das Weitwinkel ausnutzen, ansonsten bekommst du am Rand unschöne Farbsäume und die von Kami angesprochene Vignetierung.