Ich gebe zu nicht ganz aktuell zu sein, den Film #9 erst heute Abend zum ersten Mal vollständig, nicht nur kurze Ausschnitte, gesehen zu haben. Jetzt wird mir auch klar, warum ich “Avatar” nicht sehen wollte. Dieser blau gefärbten Dämlichkeit in technisch perfektem Gewande, zu Recht das Interesse verweigert habe. Technik ist ein perfektes Mittel eine Geschichte zu erzählen. #9 hat mich begeistert weil die Geschichte nicht von der Technik beherrscht ist. Der Film fühlt vor, ich konnte nachfühlen. Was will man mehr?
Tim Burton und James Cameron trennen Welten.
Gruß an alle Filmfreunde die hoffen, dass all die Camerons beburtont werden,
Lars.
also erstmal fand ich die story in Avatar nicht dämlicher, simpler oder weniger emotional als in 9, zum zweiten war burton nur produzent.
der film, der meiner meinung nach noch besser auf deine beschreibung von 9 passt als 9 ist Coraline. auch nicht von burton aber auch sehr gut. ^^
Uff Yakuza,
der Schlag hat gesessen. Ich habe, wie zugegeben, den “Avatar” nicht angesehen. Bei “Coralin” steh ich auf dem Schlauch. Auch an dem bin ich offenbar vorbeigeflogen. Lass mich bitte wissen was Du darüber weisst.
Danke,
Lars.
p.s.: War nicht auch der Cameron nur(?) Produzent? Was solls, es kommt halt darauf an, was man produziert.
Denkt so frei,
der Lars.
was für ein schlag? 9 war ja nicht schlecht, Avatar aber auch nicht, ich fand die pocahontas story nicht schlecht, was daran liegen kann, dass ich pocahontas nicht gesehen habe. meiner meinung nach ist es völlig ok die “böse-imperialisten-beuten-aus-held-rettet-die-schwachenstory” für ein scifispektakel vom feinsten zu verwenden.
wer auf die ethno elemente und die gefühlsdudelei nicht klarkommt guckt sich halt so einen gähnend langweiligen, seelenlosen plastikfilm à la Tron 2 an, das teuerste Daft Punk video aller zeiten. da zählt auch nur die geile optik.
aber das ist ja auch nur meine meinung.
Du hast sicherlich Recht, wenn Du Ethnoelemente in Avatarhontas ansprichst. Erfreulich war für mich, das völlige Fehlen solch fehlgeleiteter, völlig kurzsichtiger Kriterien in eben #9. Ich werde mir, Deiner Empfehlung folgend, die “Coralin“ ansehen. Die Previews sind umwerfend. Warum kicken solche, ich sag mal Meisterwerke, einen immer in die Ecke des Dilettanten? Ist so viel Gutes noch erträglich? Manchmal bin ich mir nicht sicher.
Gruß,Lars.
hmmmm…fand den Kurzfilm richtig gut. Den Featurefilm hingegen fand ich eine große Enttäuschung. Die Story war sehr mager, die Dialoge überflüssig und schlecht geschrieben, lediglich die visuellen Komponenten fand ich interessant. Ich muss leider Yakuza auf ganzer Linie recht geben.
Ich finde #9 super und ich finde Avatar super.
Caroline habe ich leider noch nicht gesehen.
Aber ich glaube, wenn man CGI-Fan ist, sollte man sich keinem der genannten Filme verweigern.
In Coraline wurde (wie meines Wissens auch in Trickfilmen von Burton, wie z.B. Corpse Bride) durchaus CGI eingesetzt. Jedoch nicht zur Erzeugung der Chraktere, sondern mehr für Szenerie bzw. sowas wie Vogelschwärme, Feuer, etc.
Zumindest gab’s aber immer ne heftige Rotoscoping-Orgie zum Entfernen der Ritzen in den Gesichtern der Figuren (austauschbare Gesichts-Elemente für Gesichtsausdrücke und Mund-Posen), sowie Wire-Removal für fliegende Objekte oder zum Entfernen von Stützkonstruktionen bei manchen Figuren.
Bei Neil Gaiman kein Wunder. Obwohl.. so ein Buch muss ja auch erst ins Medium Film übertragen werden. Das geht nicht immer gut, wie z.B beim Sternwanderer, ebenfalls von Gaiman.
Die Story von #9 hat mich ehrlich gesagt enttäuscht, die fand ich ziemlich unrund. Die Phantasiewelt hingegen hat mich total fasziniert, die von Avatar sogar noch mehr