Bisschen Misch Masch

Ein paar Gedanken zu Cinema 4D, Redshift und dem Maxon-Ökosystem
Wir sind mit dem Einsatz von Cinema 4D und Redshift grundsätzlich sehr zufrieden. Dennoch gibt es einige Punkte, die uns im Arbeitsalltag beschäftigen:

Lizenzmodell und Preispolitik
Derzeit nutzen wir zwei Maxon One Lizenzen und beabsichtigten, eine dritte zu erwerben. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist man ab der dritten Lizenz dazu verpflichtet, in das Teams-Lizenzprogramm zu wechseln. Dies führt zwangsläufig zu höheren Kosten.
Zwar bietet das Teams-Modell einen gewissen Mehrwert, doch wir würden uns wünschen, dass Maxon den Kunden die Wahl lässt, ob sie diese Zusatzfunktionen tatsächlich benötigen und bezahlen möchten. Aufgrund dieser Preisstruktur haben wir uns vorerst gegen den Kauf der dritten Lizenz entschieden.

Support und Feature-Requests
Ich hatte kürzlich eine Anfrage an den Support gestellt, inklusive Beispieldateien und Bildern. Die Antwort kam – wie gewohnt – schnell und freundlich. Es ging um eine Modelling-Funktion, die in Blender implementiert ist, in C4D jedoch fehlt.
Der Support riet mir, dies als offiziellen „Feature-Request“ einzureichen. Mein Kritikpunkt hierbei: Da der Support-Mitarbeiter das Problem bereits vollständig nachvollziehen konnte und alle Daten vorliegen hatte, wäre es kundenfreundlicher, wenn der Vorgang intern mit einem entsprechenden Vermerk direkt weitergereicht würde, statt den Kunden erneut in die Pflicht zu nehmen.

Redshift: Geschwindigkeit vs. Qualität (QA)
Redshift ist ein hervorragender Renderer, und das zugehörige Forum bietet einen enormen Mehrwert. Allerdings ist das Tempo der monatlichen Veröffentlichungen extrem hoch. Mit der Frequenz der Neuerungen scheint leider auch die Fehlerquote zu steigen. Eventuell wäre ein zweimonatiger Release-Zyklus sinnvoller, um der Qualitätssicherung (QA) mehr Zeit zu geben und die Stabilität zu erhöhen.

Wissensdatenbank und Barrierefreiheit
Ein großes Problem ist die Auffindbarkeit von Informationen. Maxon produziert exzellente Inhalte (z. B. Ask The Trainer), doch selbst bei präziser Fragestellung ist es oft schwer, die passenden Inhalte im Netz zu finden.
Maxon könnte darüber nachdenken, eine KI mit den hauseigenen Lerninhalten zu trainieren.

Sprachbarrieren: In der Regel sind die Tutorials alle in Englisch was auch passt. Ich hatte aber schon mehrere Fälle wo die Leute die Sprache nicht gut verstanden haben und einiges nicht nachvollziehen konnten. Es gibt in Youtube die Funktion Audio Tracks hinzuzufügen, eventuell könnte man dies in zukünftigen Inhalten berücksichtigen und diese bereitstellen. Man kann sie ja abstellen. Ich würde diese Mehrsprachen Option als einen Mehrwert sehen.

und nun diesen Text nach englisch übersetzten und ab an Maxon damit.
Ich denke Dave logt sich hier nicht mehr ein. (mal nachgucken wann er zuletzt aktiv war…wann war das, als er 2x hier gepostet hatte?)

Das nennt sich “honeymoon phase”.

schololo LOL.

Eher resegnation. ja aber was bringen noch mehr Rants in einem Forum das keiner liest der bei Maxon was ausrichten kann? (oder liest hier jmd mit von Maxon? hallo? hallo! Lebenszeichen bitte!

“Es ging um eine Modelling-Funktion, die in Blender implementiert ist, in C4D jedoch fehlt.”

Welche ist das denn? Ich gehe gerade den entgegengesetzen Weg und verzweifle an den ganzen C4D Sachen die mir in Blender fehlen. Vor allem das Szenen- und Rendermanagement ist in C4D dermaßen überlegen…und ich weiß nicht wie die alle ohne ohne “Undo View” (Shft+Z) arbeiten können :wink:

Du kannst in Blender mehrere Szenen in einem File anlegen und auch mit den ViewLayers arbeiten. Kommt leider alles nicht an das geniale Takesystem von C4D ran und ist mit dem ganzen Link- und Unlink-Kram auch nicht ganz so trivial.
Mir fehlt da z.B. auch eine visuelle Rückmeldung, welche Objekte nun per Shift-D(Kopie) oder Alt-D(Instanz) erzeugt wurden.

Ja da bin ich grad dran. Haste das gesehen:

//youtu.be/0zsYrCFZplo

Kannte ich noch nicht - macht einen coolen Eindruck. Das ist so toll an Blender: gibt’s ein Problem - gibt’s auch ein PlugIn für…

Wir haben hier B-Renderon für BatchRenderings im Einsatz. Funktioniert ganz gut, ist aber um Welten von Renderset entfernt. Die Möglichkeit, dort nur einzelne Parameter eines Objektes zu verändern, ist etwas das ich seit Langem schmerzlich in Blender vermisse.

Take-System gibt’s auch per Addon. wurde seinerzeit von Ubisoft beigesteuert.
kommt auch mit Nodegraph, um sich alle möglichen Kombis und Tokens zusammenzubauen. Kriegt man in C4D leider nicht hin.

was die Instanzen angeht: Das Schild-Icon sagt Dir, wieviele Instanzen von Deinen Assets (Texturen, Materialien, Meshes) verwendet werden. überall, wo es relevant ist.

Und ja, linked libraries usw. sind anfangs schwer zu verstehen. aber wenn man es erstmal kapiert hat, ein sehr mächtiges Werkzeug. Wobei hier auch nachwievor Verbesserungspotential besteht.

Ja, ist richtig. Aber mir fehlt in Blender einfach die Übersichtlichkeit. Tausend Stellen, wo man irgendwas einregeln kann/darf/muss - und man muss einfach wissen, wo man hin muss. Da gibt’s oft nur eine begrenzte Logik dahinter. Nicht falsch verstehen: Ich arbeit einzwischen viel und auch gern mit dem dicken B. Es ist halt nur eine Achterbahnfahrt: Läuft irgendwas nicht so wie man es vermuten würde, ist viel sucherei und Haareraufen angesagt; hat man erstmal alles soweit, dass es läuft und Cycles bläst die Renderings im Zeitraffer durch, schwebt man wieder im siebten Himmel…

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