Einen CPU-basierenden Renderer mit einem GPU-Renderer zu vergleichen ist gewagt. Findet sich beim Vergleich PR gegen Corona wenigstens noch die CPU als halbwegs objektiver Faktor, könnte man bei Corona gegen Octane darauf bestehen, einen Multiprozessorrechner gegen eine On-Board-Grafikkarte antreten zulassen.
Was “Renderbaron würde mich dafür wohl verprügeln” angeht, kannst du den Konjunktiv weglassen.
^^
Das is nicht so einfach, da Maxon auf vielen Hochzeiten tanzt. Die Anderen machen nur das Eine und haben sich spezialisiert.
Da muss man Abstriche machen. Gottseidank gibt es ja mittlererweile viel gute Plugins
Ohne jetzt Vray besonders verteidigen zu wollen, ist das Gegenteil von dem was Du da schreibst der Fall.
Vray entwickelt sich weg von der absurden Wissenschaft und wird auch immer schneller.
Diesen Vergleich ziehe ich auf der Grundlage der Entwicklung von 1.9 bis jetzt 3.4.
Ich meinte insbesondere die Bedienung. In der 1.9 gibt es eben 1000 blöde Schrauben an denen man alles falsch machen kann.
Das haben die deutlich verbessert.
Bei der Bandbreite von Qualität die von Kunden im Archviz-Bereich gekauft wird, schließe ich eine Wette, dass 60% der C4D-jobs in diesem Bereich mit dem Standard Renderer oder dem Physikalischen gerendert werden. Das wird nirgends an die große Glocke gehängt, aber davon kann man tatsächlich leben.
Wenn du in den High-End Bereich willst dann doch eher Vray. Kommt auf deine Kunden und deine Fähigkeiten an. Den “Machs schön”-Knopf wirst du auch in Vray nicht finden. Das Ding ist momentan wie hier bereits beschrieben sehr mächtig, aber auch der komplizierteste Renderer auf dem Markt (wird mit 3.4 besser).
Corona ist eine sehr gute Alternative. Nicht gerade die schnellste, dafür aber super simpel zu bedienen.
es sollte auch nicht vergessen werden, dass selbst der vermeintlich beste Renderer für einen selbst, egal ob Arnold, Corona, Octane, Renderman, Vray etc., nichts bringt, wenn der Rest wie Modelling, Texturen, Licht, HDRI’s u.s.w. nicht hochwertig ist.
Wenn ich mir den momentanen Markt ansehe, habe ich eher das Gefühl, das der Preis beim Auftraggeber und nicht die Qualität eine Rolle spielt. Darum sieht man auch so viele schlechte Bilder. Das gilt für die Masse. Die besten Bilder sehe ich in Softwareportalen oder Foren
das hat aber nix mit dem Preis zu tun bzw. nur zweitrangig. Das liegt eher an der Zeit, die man für ein privates Projekt aufbringen kann und wieviel Zeit man für nen Kunden hat… da zieht sich halt ein privates Projekt gerne mal über einen langen Zeitraum, in dem man immer mal dran baut. Das für den Kunden ist aber zeitlich meist SEHR begrenzt. Da kann man nicht nochmal von vorne anfangen oder die Hälfte neu bauen, wenn es nicht gefällt.
Man kann auch einfach hingehen und die Preise von aktuellen CPUs - also nicht die teuersten XEON, sondern einfache, preislich durchschnittliche i7 - mit denen ebensolcher Grafikkarten mit der 80 am Ende zu vergleichen, und dann deren Renderleistung.
Sicher, das sind alles nur Hausnummern und viel Subjektivität, und es kommt wie immer auf die Szeneneinrichtung an, aber in den meisten Fällen sind die GPUs einfach “schnell”, die CPUs nicht. Ein weiterer Punkt im Vergleich, der für die GPU Lösung spricht (so sie Sinn macht), ist die vergleichsweise leichte Aufrüstung durch Grafikkarten hier - siehe dazu auch Polyx frischen Thread mit der USB3-Anbindung, während für CPUs idR. immer gleich vollständige Rechner gekauft und gepflegt werden müssen.
Letztenendes läuft es aber immer nur auf MP5’s Spruch hinaus, das ist wie bei den Politikern:
Es gibt keinen “Besten”.
Es gibt Renderer, die dafür geeignet sind und welche, die es nicht sind.
Ich bin sehr zufrieden mit Vray 1.9
Wenn ich was mit dem Cinema Renderer machen muss merke ich wie gut Vray ist.
Das neue Vray ist auch nicht so kompliziert soweit ich weiß. Es ist halt immer Arbeit sich auf ein neues System einzustellen.
Das sehe ich etwas anders. Für mich geht es nicht um Geschwindigkeit, CPU, GPU, usw.
Ich mache Bilder und die Qualität ist entscheidend.
Momentan sehe ich die Besten bei Corona. Und dort wird gezeigt, das die Installation, sowie die Bedienung einfach ist.
Die Kunden interessiert nicht die Geschwindigkeit.
Die Animation sehe ich da als Ausnahme, da sehr sehr viele Bilder gerendert werden müssen.
Die User sollten sich lieber auf gute Bilder und Compositionen konzentrieren, als auf Geschwindigkeit
Schliesslich bin ich bei der Arbeit und nicht auf der Flucht
Wir arbeiten hier leider nicht damit, da er zu langsam ist.
Soweit ich es aber durch meinen kurzen Tests beurteilen kann ist er sehr gut integriert.
Man muss recht wenig einstellen (kann man auch gar nicht) und wenn Du mit Node basierten Systemen vertraut bist hast Du das Materialsystem schnell drauf.
Soweit ich mich erinnere gibt es eine Demoversion.
Sorry, aber da redest du echt Käse! Für dich mag die Geschwindigkeit nicht ausschlaggebend sein, für mich/uns hingegen schon! Selbst wenn es nur Stills sind (oftmals A3 - A2) müssen Qualität und Geschwindigkeit stimmen. Eine Deadline lässt sich nicht verschieben und um die Masse zu bewältigen, muss eben einfach Geschwindigkeit her. Daher haben wir uns am ende auch für Octane entschieden, da die Enginge recht einfach in der Bedienung ist und in der Geschwindigkeit -sofern passende Hardware- ziemlich gut zu uns passt.
Schlussendlich werde ich verschiedene Engines einsetzen, je nach Vorhaben, Zeit und Ziel.