Über YouTube auf Sparc3D gestoßene und ausprobiert.
AI wird für die Asset-Generierung noch einen ganz schön krassen Impact haben.
Auf die Schnelle habe ich mal eine Lampe da reingeworfen und war wirklich überrascht. Sogar die Feder ist teilweise richtig modelliert. Kommt aber mal schnell mit 2 Mio Triangles..
Hab ne Offerte draussen, um eine Skizze von einem Cartoon Charakter zu modellieren. Gäbe nen Monatslohn, das Tool hier hat mir (oder der Sekretärin vom Auftraggeber, wenn die das findet,) gad den Job abgenommen. Die Textur gäbe noch Arbeit, aber das lernt sie Tippse dann auch noch
was? schade woran könnts liegen, popup blocker o.ä.? oder eventuell schon zu lange fertig und dann wieder automatisch vom server gelöscht worden? ..
ja das mesh is nichtS, das ist klar. Hat man aber mit den allergleichen meshes zu kämpfen, wenn man einen 3D Scan hat. Muss man nochmal drüber. Für ein Hintergrund Asset würde es aber reichen, einfach die polys runter zu schrauben.
Hab es zum Spaß mal in den QuadRemesher von Rhino geschmissen, der macht einen ganz guten Job finde ich. Bräuchte aber mehr feintuning, wenn mann da mehr rausholen möchte.
Hab noch ein wenig weiter experimentiert und Spark3D mit RodinAI verglichen.
Rodin AI liefert direkt die Textur samt UW Mapping mit, das ist gut. Jedoch punktet Spark3D mit den Details.
Ja, es sind wieder viele Polygone bei Spark3D - interessanterweise wie bei der Lampe auch 2 Mio (die brauchts da ja eigentlichn gar nicht).
Die Details haben mich aber echt umgehauen muss ich sagen… man erahnt sogar feine Stoffstrukturen und die Ornamentik ist auch echt nah dran. Die Halskette ist etwas grob geraten
Und joa, und weil das Modell so hochauflösend ist musste ich das dann natürlich direkt in Szene setzen
ja ist ein schwieriges thema, es glaube ich nur eine Frage der Zeit bis sowas außerhalb der Bubble bekannt wird. Wenn man sich anschaut, was es sonst noch für Tools auf Huggingface.co gibt,.. Synchronspecher, Hörbücher, .. auch immer leichter zu ersetzen.
Aber es braucht bei allem immer noch einen creative director - je nach Anspruch.
Das gefährliche sind meiner Meinung nach nicht die Tools, sondern dass da draußen irgendwann Leute denken, das ist ja nur ein Klick, das macht die KI.
Das der Output zwar beeindruckend ist, aber am Ende dann doch alles nochmal neu gemacht werden muss, muss man den Leuten dann erst nochmal erklären. Ist ja schön wenn ich mir aus nem Bild ne Lampe generieren kann, aber ohne da Arbeit reinzustecken reichts für ein Produktbild eh nicht und für ein Hintergrundobjekt kann ich auch einfach irgend eine Lampe aus ner Library nehmen.
Ist halt alles ein recht großer hype, der in der Praxis meistens noch gar nicht viel bringt.
Und zum Thema günstig: Aus dem Marketing einer Firma habe ich erfahren, dass sie eine Kampagne mit KI gemacht haben statt echte Menschen zu shooten. Long story Short: Das ding war am Ende sogar noch teurer als ein Shooting, weil sich keiner irgendwelche Gedanken gemacht hat und man ja auch immer alles ändern kann, ist ja kein Aufwand. Also wurde dann halt geändert bis zum Gehtnichtmehr. Also nichts gespart und Ergebnis solala…
Ich glaube die eigentliche Kunst liegt darin zu erkennen, wo KI einen wirklichen Mehrwert bietet und wo es sich gerade nur um einen Hype handelt.
Die Dinger werden täglich hundertfach auf LinkedIn geteilt. Mache dir da keine Hoffnung. Habe es da auch schon letzte Woche gesehen. Das wird sofort an die Influencer gegeben, sobald es draußen ist
Das ist auch unser Fazit, zumindest im 3D Bereich ist das alles noch nicht produktionstauglich und noch weit davon weg. Und man wird immmer Artists brauchen, die Ahnung von der Materie haben.
Freu mich schon, wenn der Hype vorbei ist. Kann diese ganze halbherzig KI generierte Sch+++ nicht mehr sehen.
BEstes Beispiel gerade auf meinem Tisch: Kunde meint für 2000€ kann man mit KI ein paar coole shots in 4K produzieren. so 20 Sekunden. Ja was soll man da noch zu sagen? Kann er ja selber mal ausprobieren und schauen wie weit er nach ner woche und 500€ verballerten veo3 Credits ist
Exactemundo.,
die Erwartungshaltung ist das Problem.
Immer schön dran bleiben und checken was geht und was nicht, und dann versuchen es dem Kunden zu kommunizieren. Blöd ist halt dass man allein für den Beweis erstmal gefühlt 200 KI-abos abschließen müsste… und das möchte ich mir gerade nicht leisten.
für mich persönlicher war der aktuelle mehrwert, dass ich für meine busplanung einen platzhalter für die schlafsitzbank gebraucht habe. Den hätte ich natürlich nachkonstruieren müssen, den vom Hersteller gibts da leider gar nichts (nicht mal zeichnungen)
interessanterweise hat die KI verstanden, wie breit die zu sein hat und ich musste eigentlich fast nichts nachskalieren. schon erstaunlich. auch wieder die detailtiefe. und ich hab mir zeit gespart. :o
zeit sparen für die eigentliche arbeit, glaube das sollte auch der anwendungsfall sein.