Texturierung - node basiert die Zukunft? oder besser Substances

Das Benennen löst das Problem nicht, denn für einzelne Ebenen gibt es so gut wie nie sinnvolle Namen. Wenn ich einen Fresnel benutze, um SSS zu simulieren, ist es auch sinnvoll, den Namen “Fresnel” zu belassen (kann man eh nicht umbenennen), damit ich weiß, welches Element da drin steckt. Da alle Elemente am Ende den Effekt ergeben, gibt es für Einzelshader kaum Benennungen.

Strukturieren.. ja, schön. Kann man versuchen. Für eine bestimmte Textur gibt es durchaus feste Regeln, das heißt, ich setze z.B. Reflektion auf 200% und die Breite auf 20% für Metalle. Aber Texturen sind immer lichtabhängig. Niemals gibt es die EINE Textur für alle Anwendungszwecke. Ich habe z.B. meine Hauttexturen in drei bis fünf Ausführungen. Meine Sojus-Rakete benötigt Texturen für Fernsicht und für Zoom und je nach Lichteinfall. Mal muss es mehr glänzen, mal weniger. Denn der EINDRUCK soll ja gleich bleiben, also muss man tricksen. Dreht sich das Licht, soll der Eindruck der Oberfläche gleich bleiben. In Cinema4d gibt es aber keine “wahren” Verhältnisse. Alles wird vorgetäuscht. Sonst bräuchte man ja nur den Knopf drücken und hätte “Kupferblech”, “Silberfolie” oder “Waldboden” sofort fertig…
Texturen sind immer subjektive Anpassungen nach dem künstlerischen Gefühl, passend zur Situation.