Meine Faustregel: Scheiß auf Realität, solange das Ergebnis gut aussieht
Setz Lichter wie es Dir gefällt! Wenn es irgendwo zu dunkel ist, dann setz da noch ne Lichtquelle hin, egal ob das realistisch ist oder nicht.
So jedenfalls halte ich es bei Szenen, die nicht den Anspruch von 100% Realitätstreue haben. Die Staue-Lichtstudie ist übrigens nur mit standard Spotlichtern beleuchtet, kommt also theoretisch sogar völlig ohne AR aus.
Blockland zu Beleuchten war schon ein ziemliches Gefummel, und das Ergebnis war in der Renderzeit nicht besser als Maxwell Aber qualitativ auch nicht schlechter.
DU bist die Antwort auf alle Fragen. Features hin oder her. Cinema kann alles was man braucht, wers damit nicht hinbekommt dem kann ich (Maxon) auch nicht helfen. Sorry für die harschen Worte aber dieser “Wir brauchen einen besseren Renderer..” Gejammere geht mir auf den Keks. Haben sich diese Leute schon mal die Gallaries von Maxon angeschaut! Was solln da nich gehen? Klar verbessern kann man immer und in alle Ewigkeit aber weniger meckern und mehr kreativ sein kann nicht schaden (das alles bezieht sich nicht direkt auf deinen Post ist eher so in Allgemeine herausgemault, Zampano
Neue Features ja bitte, aber dann konstruktiv. Also auflisten was nicht geht und was man besser haben will.
Ich meine eine andere Sache ist doch: zu einem gerenderten Bild gehören soviele Sachen wie z.B Lichtsetztung, Materialien, Geometrie, Farbkomposition… All das hat der User in der Hand!
Als bestes Beispiel für die Unzulänglichkeit der User und nicht des Programmes finde ich Sketch&Toon.
Ein wirklich mächtiges Modul um das Bild nach vielfältigen Parametern zu definieren. Wie häufig wird das eingesetzt? Kaum!
Zu mindestens sind mir nicht wirklich viele interessante Beispiele bekannt
PS: Wie gesagt, damit mit meine in nicht das man den AR nicht kritisieren sollte (wie z.B. dieses unglaublich nervige TransparenzAlphakanalproblem was wohl als einziges und alleiniges Feature in der R20 präsentiert wird
Also doch, Know-How.
Die Secrets gebt ihr doch nicht weiter.
Verständlicherweise!
Ich würde echt mal gerne wissen, wir der Think seine
Bilder hinbekommt.
Dein Blockland in Ehren, aber seine Blilder haben haben schon das gewisse Etwas.
Nicht mehr weit entfernt, von einem Carles…
Aber Dein Know-How in Sachen XPresso ist
meiner bescheídenen Meinung nach unübertroffen.
hi zampano,
aus meiner erfahrung heraus kann ich nur sagen,
es ist teilweise im ar eine rechte fummelei bis du mal
ein ergebnis hast wo du zufrieden bist. mein klostergang
ist immer noch nicht wirklich gut beleuchtet und mich
persönlich stört es, dass es nicht aussieht wie echt,
ich denke in maxwell gerendet wäre dies möglich.
allerdings habe ich das bild laien gezeigt, die meinten
wo ich das foto gemacht habe und dachte erst die
wollen mir vergageiern.
ich persönlich hoffe ja immer noch auf den wunderrenderer,
lichtquelle setzen, fertig - tolle ausleuchtung. vermute ja
maxwell, vray und finalstage könnten sowas, aber habe mich
damit noch nicht befasst und kann mir auch nicht vorstellen,
dass man ohne weitere einstellungen da sofort realistische
bilder bekommt.
ich denke es kommt immer auf die szene drauf an. an der
kaschemme werde ich immer noch rumschrauben bis die 10er
kommt. das lichtsetup für das pfefferkuchenhaus hat ein
paar minuten gedauert.
ich kann nur sagen üben üben üben und mache dir klar was
du für einen look haben willst.
Mit Verlaub, dass ist totaler Schwachfug. Wenn C4D etwas dringend braucht, dann ist es ein verbesserter Renderer. Im Vergleich zu anderen Programmen sieht AR aus wie kalter Kaffee (Schon mal mit modo Radiosity gerendert oder MentalRay angeschaut?) und der im Grundpaket enthaltene Renderer glänzt nun auch nicht gerade mit Features. Wenn ich mich da umschaue und sehe, was andere Tools da bieten, wünschte ich mir echt, es sähe in C4D-Land nicht ganz so düster aus.
Dein Argument mit der Gallerie zieht in dem Fall nicht - kein Hersteller ist so blöd, und stellt schlechte Bilder in eine Galerie. Wenn du dich bei MAX, modo, XSI, Lightwave und Maya umschaust, wirst du, zumindest auf den Herstellerseiten, keine groben Ausrutscher finden sondern auch nur “schöne” Bilder.
Ich will ja nicht sagen, dass C4D und AR unbenutzbar sind, aber: C4D blanko bietet nur grundlegenste Funktionen - kein guter DOF, kein Vector Blur, keine GI, kein HDR Lighting, keine Caustics. All das kriegt man woanders inklusive. AR muss man hingegen für teures Geld kaufen. So ist also unter der Annahme, dass AR extra kostet, zu erwarten, dass es irgendein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb bieten. Doch genau da liegt der Hund begraben. Es bietet nichts, was andere nicht haben und viele der Features sehen blass aus. SSS gibt’s woanders besser. GI/ Radiosity gibt’s woanders entweder gleich schlecht (aber “kostenlos”) oder aber um Welten besser. Der DOF ist ok, bietet aber auch bloss keine echten Bokeh-Effekte. Effekte wie Glitzern/ Glühen sind gleich ganz lächerlich, weil es sowas als millionenfache kostenlose Filter auch wonanders gibt. Wirklich herausragend ist letzten Endes nur der Vektorblur.
Also um’s mal zusammenzufassen: Man bezahlt ein mittelmäßiges Etwas und dass auch nur, weil es außer finalRender keinerlei Alternativen gibt und ich bin mir sicher, viele Leute tun das mittlerweile mit einem leicht verzweifelten Zähneknirschen.
Dein Argument, dass sich doch die User mehr mit den Tools beschäftigen mögen, ist sicher nicht von der Hand zu weisen, aber es ist total einseitig. Nimm’s mir mal nicht übel, aber zu erwarten, dass die User die Unzulänglichkeiten der Tools ausbügeln, ist totaler Unsinn. Ich gebe gern zu, dass ich nicht der große Beleuchter bin, aber: Warum soll ich meine Szene mit -zig Lichtern vollstopfen um radiosityähnliche Resultate in C4D zu bekommen, wenn ich weiß, dass in modo klassiche 3 Lichter reichen und ich mit echter Radiosity in der gleichen Zeit rendern kann wie meine “normale” C4D-Szene ohne GI? Wo wäre dann deiner Meinung nach das Argument, überhaupt C4D noch für sowas zu benutzen wenn dort die GI schneckenlahm und fehleranfällig ist? Genau so wäre es doch Quatsch, wenn ich unter Stress stehe und keine Zeit habe, stundenlang das Licht auszubalancieren, nicht auf Tools wie modo auszuweichen, oder?
Wie schon gesagt: Es läßt sich nicht leugnen, AR und C4D sind rendertechnisch nicht auf der Höhe der Zeit. Weil du ja so schön auf konstruktiven Vorschlägen beharrst, hier ein paar Ansatzpunkte:
bessere Layermaterialien/ Multirtexturing (momentan viel zu umständlich!)
echte Tiefenunschärfe mit Bokeh
multispektrale Caustics
unbiased Rendering basierend auf realen Maßeinheiten (Lux, Lumen, Candela, Watt)
Buckets/ Tiles
IES-Lichter
Na dann geh doch mal mit leuchtendem Beispiel voran und poste ein paar Beispiele. Ich glaube, das bewertest du falsch. Sicher ist das Modul leistungsfähig, aber die wenigsten von uns machen nun mal ständig trickfilmartige Sachen. Ich versuche ja auch schon seit Jahren, unsere Kunden von den Vorzügen des NPR für technische Visualisierungen zu überzeugen (wegen der outlines und des hohen Kontrasts), aber wenn’s keiner will, wird’s eben nicht gemacht. So einfach ist das und als Folge ist nun mal die Anzahl der Beispiele begrenzt.
Aber was soll das Ganze eigentlich? Bevor es Haarmodule/-plugins gab, hat sich auch keiner gewundert, warum es so viele kahle Köpfe oder bestenfalls Betonfrisuren aus Polygonen gab. Insofern auch das ein eher sinnfreies Argument von dir.
zu behaupten, AR wäre sch***e und man könne damit nichts machen, ist in der Tat quark.
Ein Grund warum viele (Neu-) User nichts überzeugendes hinkriegen ist einfach der, dass Grundwissen in Sachen Ausleuchtung fehlt.
Einer der STandardsätze den man bei Lichtfragen hört ist doch der: mach einfach mal GI an, dann schauts schonmal besser aus.
Vor gar nicht langer Zeit hat man solche GI Effekte mit geschickter Platzierung von Lichtern simuliert, dass will Heute aber keiner mehr lernen.
Damit will ich nicht sagen, dass GI “böses Teufelszeug” ist, aber wenn man sich ein bischen mehr mit (klassischen) Beleuchtungstechniken beschäftigt, dann kann man mit dem AR extrem tolle Ergebnisse erzielen. Man kann ja auch wunderbar klassische Techniken mit GI kombinieren…
Allerdings stimme ich Mylenium in ein paar Punkten zu:
-was der AR an Extras bietet, gehört inzwischen einfach ins Basispaket. Ich würde tippen, dass AR noch separat ist, weil Maxon sicherlich irgendwann einen neuen AR bringt - und der beietet dann vielleicht genug Mehrwert
-es fehlen ein paar Dinge, bzw der AR hat ein paar hässliche Probleme. Für mich zählt dazu : verteiltes Rendering, DOF, Alphas die keine Probleme machen (DOF und Volumen), richtiges Displacement (das subpoly Displacement ist doch auch sehr stark limitiert), Rendering von Instanzen.
Ich denke, wenn diese Dinge funktionieren, wäre ich schonmal glücklich
So wie Du redest, bist Du ja der Superchecker… ich finde, Du nimmst den Mund hier ganz schön voll. Z.B. über “Glühen” kannst Du Dir m.E. überhaupt kein Urteil erlauben, da hast Du nicht mal die Oberfläche angekratzt.
Sicher kann man drüber streiten, ob AR nun noch so herausragend ist, dass er ein Extra Modul sein muss, aber so zu tun, als sei das alles anderswo längst Standard, ist ganz schön verwegen.
Cinema ist ein Komplettpaket, und die Integration der einzelnen Features im Gesamtpaket nach wie vor vorbildlich. Sicher gibt es bessere Renderer, aber entscheidend ist, was hinten rauskommt.
Will mal meine Erfahrung auch beitragen, also mein täglicher Abllauf ist so:
Ich arbeite jeden Tag an ca. 2 Visualisierungsprojekte:
Modelling in RhinoV3…3 Std.
Rendering in Cinema4D 8.5 AR…1 Std.
Nachberarbeitung (Corel + PS)…1 Std.
…5Std. je Projekt d.h. 10Std am Tag
Zu AR: Hierzu gibt es keine Alternative weil kein externer Renderer ein derartig gutes Zeit/Leistungs verhältnis hat. (zumindest nach meinen Tests und KnowHow her)
Ich verzichte gern auf den letzen Kick an Realität wenn mein rendering genau zum Abgabetermin fertig wird.
Daher werd ich auch ohne groß Nachzudenken auf Version 10 + AR 2.6 Updaten weil ich keinen renderer in Sicht hab, der dieses Verhältnis schlägt.
Das ist genau der Grund, wieso ich auf Maxwell umgestiegen bin. Ich hatte das ständige Gefummel im AR mit den Radiosity-Einstellungen oder das ewige Ausprobieren mit den Lichtquellen satt. Im Maxwell ists halt realtiv einfach, weil man (meist) nur die Lichtquellen setzt, die es auch wirklich gibt. Klar ist auch da eine Menge tweaking dabei (besonders bei den Materialien), aber meiner Meinung nach bin ich schneller damit.
Jack’s Meinung, dass es egal ist wie photorealistisch es aussieht, hauptsache, es sieht gut aus, stimmt zwar schon, allerdings ist ja auch so extrem viel Feintuning dabei. Da spare ich mir lieber etwas Zeit beim Vorbereiten und Rendere dafür über Nacht (oder sogar über mehrere Tage).
Jack und Think haben doch gezeigt wie es ohne AR geht, oder nicht.
Auch die Animation (ohne Post-work) sieht super aus und ist schnell ohne radiosity gerendert (soweit ich mich erinnere).
Klar hätte ich jetzt schon gerne Vray für C4D (von den Kosten einmal abgesehen)
Ein Bekannter arbeitet damit Ergebnisse sind beeindruckend, aber die Renderzeiten sind für mich als Hobbyisten sogar
(ebenso wie die von Maxwell) unzureichend. Von der Einbindung auch mal ganz abgesehen.
Ich war auch lange auf der Suche nach dem geheimnisvollen Knopf,
die einen oder anderen werden sich (leider) noch erinnern
Habe mich nun ca. ein Jahr lang nur mit dem Thema Licht beschäftigt und es ist immer noch kein Land in Sicht.
Zur Zeit lese ich lighting & rendering von J.Birn (viel zu spät wie mir scheint)
Ich denke fast, daß man dieses Buch mit C4D ausliefern könnte, zumindest was das Thema Licht Betrifft.
Ich bin noch nicht sehr weit gekommen, aber er wiederlegt einige grundlegende Belichtungsfehler,
die ich in etlichen anderen Büchern (oder tut´s) durchweg gelesen habe.
Und soweit ich die ersten Kapitel richtig interpretiere, sollte nicht die Qualität des Renderes ein “Bild” ausmachen, sondern die Erfahrung, Geschick usw. des “Künstlers”
Ich kenne auch Bilder die mit vray, Maxwell, brazil, finalRender usw. gemacht worden sind;
die Ergebnisse sehen immer mega geil aus,
aber die Arbeit die jeweils dahinter steht bleibt verborgen.
(cebas fR - bleibt der einzige full-speed renderer der mich begeister, wenn ich zB holgers arbeiten hier sehe!)
Ich glaube wenn ich in 10 Jahren das Prinzip der künstlichen Belichtung mit bzw eventuell sogar ohne den AR verstanden habe,
werde ich nach einem exteren renderer für die r20 suchen.
ich hoffe ^^ das ist nicht zu sehr “spam”, da ich nur etwas gelesenes Weitergebe,
aber selbst nicht unbedingt der King hier bin.
Verbesserungswünsche wird es immer geben - werden auch immer nötig sein, sonst würde es ja nicht in 10 Jahren die R20 für mich geben
ich vermute das deine visualisierungen immer auf ähnlichen einstellungen beruhen…
und welche features nutzt du denn aus ar die nicht im basispaket drin sind?
ja, das gefummel ist einer der punkte, die mich schon
ziemlich an cinema nerven…
dh. es gibt eine unzahl an parametern (und davon immer mehr)
von denen manche jedoch nur einflüsse 2ter oder 3ter ordnung haben
und deren einfluss auch noch von anderen parametern abhängt
andererseits gibts parameter, die in ihrem wertebereich ein sehr dynamisches verhalten zeigen, d.h. es passiert in einem großen wertebereich nichts
in einem anderen bereich viel,
das gilt fürs material (z.b. glanzlichter) als auch z.t. fürs licht…
Öhm, redest du jetzt mit mir? Benutze doch die Zitieren-Funktion oder sprich mich direkt an.
Aber egal. Was sollte ich da verpaßt haben? Glühen/ Glitter/ Glares/ Sparkles/ Lensflares sind klassische Posteffekte und ich sehe da jetzt in C4D nix, aber auch rein gar nix, was ich nicht mit After Effects und meinen gesammelten Plugins hinkriegen würde. Lensflares sehen mit Knoll Light Factory besser aus, für “Strahlen” (Gott, wer denkt sich nur so furchtbare deutsche Bezeichnungen aus?) gibt’s mit Knoll Spectacular, GenArts Sparks und Starglow auch mehr als genug Alternativen, die das locker stehen lassen.
Na dann schau dich doch mal um. Maya, MAX, Lightwave, XSI- und modo-User müssen nicht für SPD extra hinblättern, die haben das im Grundpaket dabei. Sie müssen sich auch kein hochwertiges DOF extra “kaufen”, haben wesentlich mehr Auswahl, ihre Materialien zu gestalten usw.. all das für günstige 729,- EUR im Falle von LW oder 499,- für XSI Foundation. Selbst Carrara und einige andere “Billigrenderer” haben diese Technologien zu teilweise noch günstigeren Preisen.
Na lenk mal nicht ab, es geht hier nur um den Renderer und die sind, sofern sie entweder nativ für die Systeme geschrieben sind (VRay für MAX, LW, modo) bzw. entsprechend integriert wurden (MentalRay in Maya, MAX und XSI) keinesfalls schlechter integriert als AR.
Tut mir leid, aber du klingst wie ein totaler C4D-Fanboy und ich sehe nicht, dass du dich um ein wenig objektivität und “über-den-Tellerandd-sehen” bemühst.
@Mylenium
Sicherlich zahlst du für den AR extra. aber was kosten die anderen
Pogramme, die solch ein Beleuchtungswerkzeug als Grundlage
schon im Basispaket drin haben? Hast du schon Vergleiche gemacht?
Würde mich interessieren. Gut Blender ist umsonst ^^
Die Max/Maya Front bedient sich ja meist mit externen, kostenintensiven
Renderer, Brasil, Vray etc, das gibt es für C4D auch bald, bzw Maxwell,
FR und Vray (irgendwann).
Ich denke in Mojo sind Innenraumaufnahmen ebenso schwierig
auszuleuchten, bzw nicht wirklich möglich mit 3 lichtern, lasse mich
da aber eines besseren belehren.